Sekundarschule Dähre gewährt Viertklässlern und weiteren Interessenten Einblicke ins Gebäude und den Lernalltag

 

Von Anke Pelczarski VOLKSSTIMME

Biologische Präparate konnten bestaunt werden. Nach dem Rundgang war Zeit für Versuche. Fotos: Anke Pelczarski VOLKSSTIMME

Ein extra Container auf dem Schulhof, in dem Fünft- und Sechstklässler ungestört lernen und sich eingewöhnen können, die Turnhalle gleich nebenan: Das und vieles mehr hat die Sekundarschule Dähre zu bieten, die am Freitagnachmittag ihre Türen öffnete.

Schulleiterin Ines Kausch begrüßte die interessierten Besucher, darunter um die 30 Viertklässler, die mit ihren Eltern noch überlegen, an welcher Schule sie ihren Lernalltag fortsetzen wollen. Sie berichtete, dass momentan 186 Fünft- bis Zehntklässler in Dähre die Schulbank drücken. „Wir sind eine relativ kleine Schule. Das hat aber den Vorteil, dass man jeden Schüler kennt“, sagte sie während der Begrüßung in der Aula. Niemand gehe unter, jeder Schüler werde bemerkt. Es herrsche eine beinahe familiäre Atmosphäre, erklärte sie. Im laufenden Schuljahr gebe es zwei fünfte Klassen mit jeweils 17 Schülern. In der einzigen sechsten Klasse würden 27 Schüler lernen, nannte Ines Kausch einen Vergleich. Die Klassenbildung richte sich nach der Zahl der Schüler, die in Dähre lernen wollen.

Derzeit würden 13 Stammlehrer, die Schulleiterin sowie zwei Gastlehrer unterrichten.

Geografie ist sehr vielfältig, erfuhren die künftigen Fünftklässler. Für sie gab es einiges zu entdecken. Fotos: Anke Pelczarski Biologische Präparate konnten bestaunt werden. Nach dem Rundgang war Zeit für Versuche. Fotos: Anke Pelczarski VOLKSSTIMME

Die Einrichtung trage den Titel „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“. Dieser müsse immer wieder verteidigt werden, schilderte die Schulleiterin. Schulsozialarbeiterin Kirsten Schnieders betreue das Courageteam bei dieser wichtigen Aufgabe.

Danach nahmen Sekundarschüler die Viertklässler in drei Gruppen mit auf einen Rundgang durchs Schulhaus. Sie zeigten ihnen die Räume, erklärten die Besonderheiten, machten auf vorbereitete Experimente aufmerksam.

Dass man gekochte und ungekochte Eier dank der Physik unterscheiden kann, erklärte Jonas Lahmann (rechts). Fotos: Anke Pelczarski VOLKSSTIMME

Danach konnten die jungen Gäste mit ihren Begleitern allein auf Entdeckungstour gehen. Im Physikraum beispielsweise lud sie Jonas Lahmann dazu ein herauszufinden, welches Ei gekocht und welches roh ist. Das lasse sich durch die Physik feststellen, erklärte der Schüler. Gekochte Eier würden sich schnell drehen, während sich ungekochte Eier kaum bewegen, wenn man sie drehen will. Auch Experimente in den Bereichen Biologie und Chemie waren vorbereitet. Im Technikraum gab es Einblicke in die Arbeit mit Computern. Aber auch zum Basteln wurde eingeladen. Die Lehrer beantworteten unzählige Fragen. Die Schulsozialarbeiterin lud die vielleicht künftigen Schüler ein, in den Pausen bei ihr vorbeizuschauen, wenn sie Probleme hätten oder ein Streit geschlichtet werden müsse.

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