Gemeinde Dähre muss 2023 wohl mindestens 60 000 Euro ins Bad investieren

Bonese / Dähre – Im kommenden Jahr will die Gemeinde Dähre vor allem ins Waldbad investieren: Mit rund 60 000 Euro an Reparaturkosten sei zu rechnen, informierte Bürgermeister Bernd Hane während der jüngsten Gemeinderatssitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Bonese.

„Wir wollen einfach mal zusammentragen, was Ihr für dringend wichtig haltet für 2023“, wandte sich Hane an die Ratsmitglieder und leitete damit die Haushaltsberatung ein.

Auf das Waldbad in Dähre kann die Gemeinde stolz sein, allerdings kostet die Unterhaltung jede Menge Geld. Für das Jahr 2023 sei mit Reparaturkosten von rund 60 000 Euro zu rechnen, und das sei noch knapp kalkuliert, sagte Bürgermeister Bernd Hane im Gemeinderat.

Ratsfrau Kerstin Fritzlar teilte mit, dass an den Dorfgemeinschaftshäusern (DGH) etwas passieren müsse. Im DGH in Bonese blättere in der Küche an einer Wand bereits die Farbe ab, da sei wohl Salpeter die Ursache. Dies hatte sie übrigens auch schon vor einem Jahr mitgeteilt. Außerdem müsste die Decke im Boneser DGH abgehängt und eine Tür zum Nachbargrundstück könnte zugemauert werden. „Wir gucken uns das zeitnah an“, sicherte der Bürgermeister zu.

Auch das DGH in Dahrendorf wurde angesprochen. „Da ist jemand an mich herangetreten, der hat dort große Pläne“, sagte Hane. Allerdings nur, wenn er Sponsoren finde, die das Haus für 100 000 Euro kaufen würden. „Ich glaube das aber weniger“, so Hane. Für die Friedhöfe in der Gemeinde sollen wieder 15 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden, und zwar für Reparaturen. In diesem Jahr sei ja in diesem Bereich eine Menge geschafft worden, stellte der Bürgermeister zufrieden fest.

Dann ging es um die Erhaltung des Waldbades. Das Planschbecken und zwei Umwälzpumpen bedürften einer Überholung. Hane: „Ich denke daran, beide Pumpen zu ersetzen. Jede kostet etwa 15 000 Euro. Insgesamt rechne ich mit rund 60 000 Euro an Reparaturkosten.“

Dies sei allerdings knapp kalkuliert und beinhalte viele Eigenleistungen des Waldbadfördervereins und anderer Helfer. Auf die Unterstützung des Fördervereins könne sich die Gemeinde auch im kommenden Jahr verlassen, der Verein werde wieder eine ähnlich hohe Summe wie bisher zur Verfügung stellen, also etwa 20 000 Euro, kündigte Hane an.

Angesichts der Energiekrise meinte der Bürgermeister, man könne froh sein, alle Straßenlampen auf LED umgestellt zu haben. Zurzeit würden die Lampen ab dem Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr leuchten und dann wieder ab 4 Uhr in der Frühe. „Wollen wir bei 4 Uhr bleiben oder lieber in Zukunft auf 5 Uhr gehen?“, fragte Hane in die Runde.

Die Ratsmitglieder stimmten für 5 Uhr. Abends soll es dagegen bei 23 Uhr bleiben. Und die Dämmerungsschalter sollen etwas dunkler eingestellt werden.

Quellenangabe: von CHRISTIAN REUTER ALTMARKZEITUNG Altmarkkreis Salzwedel vom 02.11.2022, Seite 5

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