Gemeindepädagogin Doreen Maier über das Jugend-Camp im Dährer Waldbad

Für Kinder und Jugendliche des Kirchenkreises Salzwedel wurden zwei Zeltlagerim Waldbad Dähre angeboten. Dabei zeigten Gemeindepädagogin Doreen Maier und ihr Team, dass Kirche alles andere als langweilig und altmodisch ist.

Kirche ist nur langweilig und im Kreis sitzen? Falsch gedacht! Im Zeltlager der Jugendkirche Salzwedel konnte es bei verschiedenen Geländespielen schon mal ziemlich wild zugehen. Fotos: Leon Zeitz VOLKSSTIMME

Für Kinder und Jugendliche des Kirchenkreises Salzwedel und des BetlehemKellertreffs aus Hannover gab es in den vergangenen zwei Wochen viel zu erleben. Die Jugendkirche veranstaltet in den Ferien zwei Camps im Waldbad Dähre. Bereits zum sechsten Mal findet das Zeltlager im Waldbad statt. „Das Zeltplatz-Feeling ist einfach das schönste“, sagt Doreen Maier. Die Gemeindepädagogin aus Kalbe betreut das Jugendcamp mit. In diesem Jahr seien ungefähr 50 Jugendliche mit dabei. „Im Kindercamp waren wir sogar insgesamt 120 Leute“, fügt sie hinzu.

Während des Zeltlagers stehen vor allem Spiel und Spaß im Fokus. „Wir veranstalten verschiedene Geländespiele, und es gibt auch eine Party“, sagt Doreen Maier. Aber auch das Thema Kirche wird nicht vergessen. „Natürlich beschäftigen wir uns mit verschiedenen biblischen Geschichten, wie beispielsweise Noah und seine Arche“, erklärt die 29- Jährige. So bestehe der Tag meistens aus einem Vormittag mit Theorie und einem Nachmittag mit Spielen und Sport. Diese Mischung habe sich bewährt und komme bei den Teilnehmern auch gut an: „Es ist eine bunte Mischung, bei der die Jugendlichen Spaß haben können, aber der Glaube nicht zu kurz kommt.“

Moderne Elemente werden aufgegriffen

Die Jugendkirche veranstaltete jeweils ein Camp für Kinder und eines für Jugendliche in der Ferienzeit.

Dabei wird auch immer versucht, moderne Elemente in das Jugend-Camp mit einzuarbeiten. So sind die Sportspiele in diesem Jahr vage an die Spiele aus der Netflix-Serie „Squid Game“ angelehnt. „Kirche ist nicht langweilig. Sie kann auch viel Spaß machen“, sagt Doreen Maier.

Auf das Waldbad in Dähre sei man im Jahr 2015 eher aus Zufall gestoßen. „Wir haben nach etwas gesucht, wasin der Nähe ist. Der Platz mit dem Freibad ist natürlich ideal“, urteilt sie.

Ein besonderer Vorteil des Waldbades sei auch die Flexibilität. So könnten Doreen Maier und ihr Team viel improvisieren, was beispielsweise Essenszeiten angeht. Schön sei es auch zu sehen, wenn ehemalige Teilnehmer in späteren Jahren als Unterstützer wiederkehren und mithelfen, so Maier.

Viele Teilnehmer kommen gern mehrmals wieder. So wie der 17-jährige Bjarne aus Salzwedel: „Ich bin schon zum dritten Mal mit dabei. Es macht immer wieder Spaß.“ Die 14-jährige Henni ist hingegen zum ersten Mal beim Jugend-Camp mit dabei: „Ich wollte schon immer mal campen, also hat mich meine Mutter angemeldet.“

Sowohl das Jugend- als auch das Kinder-Zeltlager seien in diesem Jahr wieder gut angenommen worden und sind gut verlaufen.

„Während des KinderCamps war es sehr heiß. Da war es schon schwierig, darauf zu achten, dass alle genug trinken und sich im Schatten aufhalten. Aber alles lief gut und wir sind zufrieden“, lässt Doreen Maier die Zeit Revue passieren.

Quelle: Von Leon Zeitz VOLKSSTIMME

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