Wissenswertes über die einstige Grenze bei Dahrendorf vermittelt

Fast 50 Wanderer aus Ost und West erkundeten das Grüne Band bei Dahrendorf. Im September soll es eine weitere Tour geben. Foto: Amanda Hasenfusz

Dahrendorf (ap) Quelle: Volksstimme / Fast 30 Jahre ist die Öffnung der innerdeutschen Grenze mittlerweile her. Daran erinnert heute das „Grüne Band“, das sich durch Deutschland schlängelt und an dem es viel Natur zu entdecken gibt.

So ist es auch bei Dahrendorf, einem Dorf, das 40 Jahre lang im Sperrgebiet lag. Damit diese Region bekannter wird, luden Thorsten Franz und Amanda Hasenfusz erstmals zu einer Wanderung ein, die zum diesjährigen Veranstaltungsprogramm des Bundes für Umwelt und Naturschutz gehört. Knapp 450 Interessenten aus der Region gingen mit auf die Tour, die acht Stationen umfasste. Das Ehepaar hatte Informationen zum Verlauf des ehemaligen Grenzsicherungszaunes und zum Aufbau der ehemaligen Grenzlinie mit ihren Sperranlagen vorbereitet. Der ehemalige DDR-Grenzturm wurde besichtigt. Zudem erzählten die beiden über das von der Gemeinde abgelehnte Obstbaumprojekt und über das aktuelle Blühwiesenprojekt, für das es bereits 110 Paten aus fünf Bundesländern gibt.

Diskutiert wurde auch über das Thema „Nationales Naturmonument“. Viele der Wanderer seien sich einig gewesen, dass dieser Schutzstatus so schnell wie möglich kommen sollte, um das Grüne Band als Biotopverbund in Deutschland und historischen Ort für die kommenden Generationen zu sichern, berichtete Amanda Hasenfusz.

Die Tour führte in Richtung Harper Bogen, der in Niedersachsen liegt, zurück in den sogenannten Harper Sack, der auf altmärkischer Seite beheimatet ist. Einen Stopp gab es auch an Bunkerresten, die im Wald bei Dahrendorf zu finden sind. Nach der sechs Kilometer langen Wanderung gab es bei Kaffee und Kuchen viel Gesprächsstoff.

Eine weitere Wanderung wird am Sonnabend, 21. September, ab 14 Uhr in Dahrendorf angeboten. Mehr Informationen unter www.herberge-dahrendorf.de/gruenes-band.de.

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