Fünftklässler der Dährer Sekundarschule erarbeiteten ein Zirkusprogramm

 

Beim Handclap kommt es auf den richtigen Rhythmus an: Die Dährer Fünftklässler beherrschen das Zusammenspiel gut. Fotos: A. Pelczarski VOLKSSTIMME

Dähre l Eigentlich sollte der Zirkus „Die fantastischen 22“ heißen. So war es im November geplant, als die Dährer Fünftklässler mit den Proben für ihr Zirkusprojekt begonnen haben. „In der Zwischenzeit sind noch zwei neue Schüler dazu gekommen, so dass wir jetzt ,Die fantastischen 24‘ haben“, erklärt Klassenlehrerin Heike Saalfeld am Mittwoch. Da seien die handgeschriebenen Einladungen jedoch schon fertig gewesen.

Rafaela Schueler trug das Gedicht über die Schnecke überzeugend vor. Fotos: A. Pelczarski VOLKSSTIMME

 

Ob nun 22 oder 24: Den neuen Schülern der Sekundarschule Dähre ist anzumerken, dass sie viel Spaß an dieser Herausforderung haben. Auch wenn sie noch lernen müssen, etwas ruhiger zu werden. „Ihr seid hier nur hinter einem Stoff-Vorhang. Die Zuschauer hören jedes Wort“, mahnt Schulsozialarbeiterin Susann Platz während der finalen Proben vor dem großen Auftritt.

Da werden die Aufgaben verteilt: Wer stellt den Tisch, den der nächste Akteur braucht, hin, wer trägt die Stühle vor den Vorhang. Alles müsse leise abgehen, mahnt Susann Platz immer wieder.

Dann der erste Komplett-Durchlauf aller Nummern, die in den vergangenen Wochen geübt und gemeinsam entwickelt wurden. Gedichte zum Schmunzeln gehören ebenso dazu wie ein Rap über die Malfolge der Acht und auch verschiedene Handclap-Darbietungen. Hinter letzterem verbirgt sich eine rhythmische Begleitung. „Ich habe den Schülern Videos davon gezeigt. Sie haben sich in Gruppen zusammengefunden und eigene Choreografien ausgedacht“, beschreibt die Schulsozialarbeiterin. Das Klatschen und die Bewegungen müssten synchron ablaufen, damit solch eine Nummer richtig wirke. Susann Platz findet für alle Darsteller anerkennende Worte und gibt Hinweise, was noch etwas besser zu machen ist. Lauter reden und lauter klatschen sind nur zwei Tipps.

Dann ein zweiter Durchlauf. Viel Zeit ist nicht mehr, bis die Lehrer als Zuschauer in die Aula strömen. Sie sind das Generalprobe-Publikum. Am Abend überraschen die Fünftklässler ihre Eltern mit dem Einstudierten.

„Solch ein Zirkusprogramm bietet die Chance, dass sich die Fünftklässler, die jetzt gemeinsam lernen, besser kennenlernen“, sagt Heike Saalfeld. Sie hat zufrieden festgestellt, dass die Neuen zu einem Team zusammengewachsen seien. Auch wenn sie noch lernen müssen, ruhiger zu sein.

Pin It on Pinterest

Share This