Unser Kindertagesstätte befindet sich direkt neben der Feldsteinkirche in der Dorfstraße. Sie liegt jedoch etwas zurück, umgeben von Gärten und Ackerland. Hinter dem Gebäude befindet sich ein großer Außenbereich, den man direkt von einem Gruppenraum aus erreichen kann. Der Spielplatz grenzt hier an Nachbargärten, Wiesen und Ackerland. Von dort aus können die Kinder immer alle landwirtschaftlichen Arbeiten und manchmal auch Rehe beobachten. Damit haben unsere Kinder ideale Bedingungen für einen ruhigen und ausgeglichenen Kita-Alltag in dörflicher Umgebung.

Unser Ziel ist es, die Kinder unserer Einrichtung an sozial verantwortliches Handeln heranzuführen. Wir wollen im Rahmen der jeweiligen Bedingungen Fähigkeiten und Kenntnisse vermitteln, die eine Basis zur eigenständigen Lebensbewältigung bilden. Hier steht an erster Stelle die Kinder in ihren emotionalen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten zu fördern. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Elternhaus und der Schule.

Wir sind eine kleine Einrichtung in einem recht familiären Umfeld. Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren sind bei uns herzlich willkommen. Bestimmte Abläufe des Tages sowie einige Aktivitäten verbringen alle Kinder gemeinsam, so lernen die Kleinen von den Großen und die Großen lernen Rücksicht und Verantwortung zu übernehmen. So kaufen wir für unser Frühstück ein und bereiten es gemeinsam mit den Kindern vor, dann essen alle Kinder zusammen. Von unserem Spielplatz können wir alle landwirtschaftlichen Arbeiten auf dem Acker genau beobachten (manchmal auch riechen!).

Wir Erzieherinnen verstehen uns als aktive Begleiter der Selbsttätigkeit der Kinder. Kinder verfügen über die Möglichkeit, ihre Entwicklung selbst zu steuern und den aktiven Part im täglichen Tun zu übernehmen. Sie lernen durch ihre eigene Aktivität. Kinder sind von Natur aus neugierig und wissbegierig. Wir sehen Kinder als selbständige Individuen, die unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen. Sie wollen anerkannt werden und Erfolge haben, müssen aber auch Niederlagen verkraften und lernen, damit umzugehen.

Allgemeine Daten

Betreuungsfläche:        98 m²

Betreuungskapazität:   29 Plätze davon max. 10 Plätze für Kinder unter 3 Jahren

Betreuungsalter:           Kinder im Alter von 0 Jahren bis zum Schuleintritt

Kontakt:

Kindertagesstätte Bonese

Dorfstraße 12

29413 Dähre  –  OT Bonese

Telefon:     039039 / 298

E-Mail:    kita-bonese@vg-beetzendorf.de

Öffnungszeiten:   

Montag bis Freitag von 6.15 Uhr bis 17.00 Uhr –  Änderungen sind bei Bedarf möglich.

Betriebs- und Nutzungssatzung

Elternbeitragssatzung

Formulare

  • 1. Voranmeldung für eine Kindertageseinrichtung
  • 2. Vorbereitung eines Betreuungsvertrages
  • 3. Änderungsmeldung zum Betreuungsvertrag
  •  

    Unser Konzept

    Unsere KITA ist eine familienergänzende Einrichtung in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf. Bei uns steht das Kind im Mittelpunkt. Es wird so angenommen, wie es ist. Wir verstehen uns als Bildungseinrichtung. Damit die Kinder sich entfalten können, stellen wir ihnen vielfältige Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Unsere KITA arbeitet auf der Grundlage des Kinderförderungsgesetzes – KiFöG des Landes Sachsen – Anhalt, wichtigstes Arbeitsinstrument sind dabei die Grundsätze des Bildungsprogramms „Bildung: elementar – Bildung von Anfang an“.

    Rahmenbedingungen

    Die KITA Bonese befindet sich in der Gemeinde Dähre, im Ortsteil Bonese. Sie liegt direkt hinter der Feldsteinkirche des Ortes, zentral aber etwas zurück gelegen, nicht direkt an der Straße. Das Gebäude wurde 1984 zu einer Kindereinrichtung umgebaut und seitdem als solche betrieben.

    Hinter dem Gebäude befindet sich ein großer Außenbereich, den man direkt von einem Gruppenraum aus erreichen kann. Der Spielplatz grenzt hier an Nachbargärten, Wiesen und Ackerland. Von dort aus können die Kinder immer alle landwirtschaftlichen Arbeiten und manchmal auch Rehe beobachte.

    Die KITA bietet Platz für 29 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Es gibt 3 Gruppenräume, eine Garderobe, einen Waschraum, einen separaten Schlafraum für Kinder unter 2, einen Eingangsbereich und eine Küche.

    Die Öffnungszeiten der Einrichtung sind von Montag bis Freitag von 6.15 Uhr bis 17.00 Uhr.

    Betriebsferien der Einrichtung werden laut Satzung der Verbandsgemeinde BeetzendorfDiesdorf durchgeführt und den Eltern rechtzeitig mitgeteilt.

    Der Tagesablauf soll den Kindern Orientierung für ihr Handeln sein. Er ist das Gerüst, in dem sie sich bewegen können, ohne sich eingeschränkt zu fühlen. Die Einnahme aller Mahlzeiten erfolgt gemeinsam rituell immer zum gleichen Zeitpunkt. Unser Frühstück wird durch die Einrichtung organisiert, gemeinsam als Büfett vorbereitet. Die Mittagsversorgung erfolgt über einen regionalen Anbieter und wird täglich frisch geliefert. Die Finanzierung beider Mahlzeiten erfolgt durch die Eltern, ebenso die Versorgung mit Zucker freien Getränken (privatrechtlich). Für die Nachmittagsverpflegung kann jedes Kind eine Kleinigkeit zum Essen mitbringen.

    Während der Angebotszeiten können die Kinder selbst entscheiden, wo mit wem und womit sie sich beschäftigen wollen. Dabei geht die Erzieherin auf die Interessen der Kinder ein, um gemeinsam interessante Bildungsangebote zu finden.

    Tagesablauf:

    • 6.15 Uhr bis 8.00 Uhr Eintreffen der Kinder
    • 8.00 Uhr bis 8.30 Uhr gemeinsames Frühstück
    • bis 9.00 Uhr Eintreffen der letzten Kinder
    • 9.00 Uhr bis 11.15 Uhr Angebote/Freispiel/Bewegung im Freien
    • 11.15 Uhr bis 12.00 Uhr gemeinsames Mittagessen
    • 12.15 Uhr bis 14.00 Uhr Mittagsruhe
    • 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr gemeinsame Vesper
    • nachmittags Freispiel bis zum Abholen der Kinder

    Wir Erzieherinnen verstehen uns als aktive Begleiter der Selbsttätigkeit der Kinder. Kinder verfügen über die Möglichkeit, ihre Entwicklung selbst zu steuern und den aktiven Part im täglichen Tun zu übernehmen. Sie lernen durch ihre eigene Aktivität. Kinder sind von Natur aus neugierig und wissbegierig. Wir sehen Kinder als selbständige Individuen, die unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen. Sie wollen anerkannt werden und Erfolge haben, müssen aber auch Niederlagen verkraften und lernen, damit umzugehen. Kinder sind verschieden. Jedes Kind entwickelt sich entsprechend seiner Anlagen und „Vorkenntnisse“ in einer vorbereiteten Umgebung.

    Ein Kind hat von Anfang an alle Anlagen für seine Entwicklung in sich – die physischen, psychischen und emotionalen. Diese sind bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt und garantieren so die Individualität des Einzelnen. Äußere Einflüsse können auf die Entwicklung fördern oder hemmend wirken. Etwa bis zum siebenten Lebensjahr lernt das Kind ständig mit allen Sinnen. Es möchte selbständig werden und handeln. Es muss fühlen, schmecken, riechen, berühren, sehen, hören und lernt so nicht nur die Umgebung, sondern auch sich selbst kennen. Die Auseinandersetzung mit der Umwelt macht sie dem Kind erlebbar. Im Kontakt mit anderen Menschen entwickelt sich das Kind sozial und emotional. Kinder sind Forscher. Sie möchten herausfinden, wie Dinge zusammengesetzt sind und wie sie funktionieren. Sie möchten begreifen und hinterfragen und eignen sich auf ihre Weise Wissen an. Sie entdecken die Welt mit Kopf, Herz und Hand.

    Eine wichtige Form des Denkens ist bei Vorschulkindern die Phantasie. Sie bedeutet eine Bereicherung der Wirklichkeit. Die Phantasie dient sozusagen als Ersatz für Erklärungen – was ein Kind „logisch“ noch nicht verstehen kann, füllt es mit Phantasie.

    Die Rolle der Erzieherinnen

    Der Beziehung zwischen dem Kind und der Erzieherin messen wir eine grundlegende Bedeutung bei, da das Kind von der unbedingten Zuwendung eines Erwachsenen abhängig und die Erzieherin für die Gestaltung der Beziehung verantwortlich ist. Gerade für Kinder – je kleiner, desto mehr – ist liebevolle Zuwendung lebensnotwendig. Der Wunsch wahrgenommen und angenommen zu werden verdeutlicht, dass der Mensch von seiner Geburt an ein soziales Wesen ist. Ein Kind ist angewiesen sowohl auf Betreuung als auch auf Anregungen. Die Erzieherin ist unterstützender und erklärender Begleiter, der liebevoll, ruhig und respektvoll auf die Kinder eingeht. Die Erzieherin ist für eine harmonische Atmosphäre verantwortlich. Damit die Kinder sich geborgen und sicher fühlen, sorgt sie für eine geordnete, ästhetische, Kind gerecht gestaltete Umgebung und achtet auf die Einhaltung der Regeln. Um Freiheiten leben zu können, brauchen Kinder einen Rahmen, innerhalb dessen sie frei sein können. Dieser Rahmen bietet Schutz, Halt und Orientierung sowie auch Anhaltspunkt für Auseinandersetzungen und Veränderungen.

    Als grundlegende Regeln für das Beisammensein in unserer KITA seien hier genannt:

    • Keine körperlichen oder verbalen Verletzungen durch große und kleine Leute!
    • Sorgsamer Umgang mit allen Materialien (inklusive Aufräumen je nach Entwicklungsstand
      des Kindes) und keine mutwillige Zerstörung von Material oder Mobiliar!
    • Eingreifen in Spiel–Räume der Anderen nur mit deren Zustimmung!

    Hierbei gilt, dass diese Regeln als Grundlage dienen und die konkreten Details sich im Alltag, je nach den Bedürfnissen der Kinder und der Erwachsenen ergeben und immer wieder neu verhandelbar sind.

    Die Einhaltung der Grenzen und Regeln wird durch konsequentes Vorleben, wenn notwendig durch Erläuterungen oder durch situationsangemessene Konsequenzen  erreicht.
    Die Erzieherinnen begegnen einander und den Kindern mit Respekt, aus Achtung der anderen Persönlichkeit und in dem Wissen, dass sie dadurch den Kindern ein wichtiges Vorbild für den Umgang untereinander sind. Ein respektvoller Umgang miteinander schließt Konflikte nicht aus.

    Unsere Krippengruppe

    In unserer Krippengruppe werden zur Zeit 11 Kinder zwischen einem und drei Jahren betreut. Wir sind davon überzeugt, dass eine sichere Bindung – insbesondere im Kleinkindalter – für ein gelungenes und nachhaltiges Lernen von Bedeutung ist. Damit uns dies gelingen kann, gestalten wir die Eingewöhnungszeit für jedes Kind individuell, jedoch nach keinem bestimmten Eingewöhnungmodell. Gemeinsam mit den Eltern wird diese wichtige Zeit in Etappen besprochen. Jedes Kind bringt andere Voraussetzungen mit, diese möchten wir auch unterschiedlich berücksichtigen. Hierbei ist ein guter Kontaktaufbau zu den Eltern erforderlich, denn aus der Erfahrung wissen wir, dass die Kinder erst mit Freude in die Einrichtung kommen, wenn auch die Eltern Vertrauen gefasst haben und ihre Kinder gut und sicher aufgehoben wissen.

    Ein strukturierter Tagesablauf mit immer wiederkehrenden Abläufen und Ritualen (Zeit für Spiel, Singen, Essen, Schlafen, nach draußen gehen usw.) gehört zu unserem Gruppenalltag und lässt die Kinder Sicherheit erfahren.

    Uns liegt die Erziehung zur Selbständigkeit der Kinder sehr am Herzen, so werden schon die Kleinsten dazu animiert, nach ihren jeweiligen Möglichkeiten, bestimmte Dinge selber zu tun (z. B. Geschirr holen und wegräumen, sich waschen, sich An- und Ausziehen usw.). Unsere Kinder sollen entdecken und (be-)greifen sowie ihrem Bewegungsdrang nachgehen. Sie sollen die Möglichkeit haben, mit allen Sinnen zu lernen, ihre Umgebung wahrzunehmen und sie zu erforschen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Kinder sich erleben dürfen: Bewegungsangebote, kreative Kleingruppenangebote (kneten, malen, kleben, schneiden), gelebte Sprache durch Lieder, Fingerspiele, Reime, Buchbetrachtungen und durch Sprache begleitetes Handeln. Wir verstehen uns als zuverlässige, einfühlsame und Sicherheit vermittelnde Wegbegleiter, die vielfältige Anregungen sowie Impulse geben und aufnehmen, und zwar im Sinne des wechselseitigen Lernens. Den Eltern stehen wir in diesem Sinne beratend zur Seite.

    Unser Kindergarten

    In unserem Kindergarten werden die Kinder von drei bis sechs Jahren betreut. Zur Zeit besteht die Gruppe aus 18 Kindern. Das Kind ist der Hauptakteur seiner Entwicklung. Die Kinder haben die Möglichkeit sich selbst zu beschäftigen, ganz nach ihrem Interesse. Dabei sind sie aber nicht auf sich alleine gestellt, sondern wir Erzieherinnen geben den Kindern Hilfestellung oder Anregungen, wenn diese benötigt werden. Es sind fast alle Materialien frei zugänglich und somit können sie ganz ihrem Impuls nachgehen und sich damit beschäftigen, was sie gerade interessiert. Wir Erzieherinnen begleiten die Kinder beim Lernen, greifen deren Interessen auf und vertiefen diese durch Angebote, Projekte und Ausflüge (z. B. in den Wald). Jedes Kind hat die Möglichkeit mitzumachen und sich somit neues Wissen anzueignen. Dabei bewerten wir nicht die Leistung der Kinder, sondern begrüßen – sofern man davon sprechen kann – Fehler, Irr- und Umwege, die die Kinder während ihrer Bildungsreise machen. Denn davon gehen weitere Reize aus, Themen zu vertiefen oder aber auch zu verändern. Der Weg kann und soll/te das Ziel sein. „Wenn Sie Kinder etwas lehren, hindern Sie sie daran, es selbst zu entdecken – Sie stiften Schaden!“ (Jean Piaget). Wir achten in unserer Kindergartengruppe auf das Miteinander, gegenseitige Rücksichtnahme (sich gegenseitig ausreden lassen, Meinungen und Gefühle der anderen Kindern aushalten und akzeptieren) und Hilfsbereitschaft (die größeren Kindern helfen den kleineren, z.B. beim An- und Ausziehen oder bei Bastelarbeiten). Wir bieten den Kindern somit eine Chancengleichheit und geben diese den Kindern auf ihrem weiteren Leben mit.

    Seit kurzem haben wir einen kleinen Garten, dieser wird von und mit den Kindern gepflegt. Die Kinder lernen den sicheren Umgang mit den Arbeitsgeräten( Harke, Hacke…) Sie erleben wie aus einem Samenkorn eine Gemüsepflanze wächst, geerntet und verarbeitet wird und anschließend, z.B. zum Frühstücksbüfett angeboten wird.

    Unser Team

    Unser Team besteht zur Zeit aus vier Mitarbeiterinnen, die alle den Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin haben. Die Aufgaben unseres Team liegen in der Planung und Durchführung unserer pädagogischen Ziele, Der Elternarbeit, Zusammenarbeit mit dem Träger und anderen Institutionen sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsame Dienstberatungen sowie spezifische, regelmäßige Fortbildungen sind selbstverständlich.

    Zusammenarbeit mit den Eltern

    Eltern sind für die Kinder die wichtigsten Bezugspersonen, sie sind kompetente Fachleute, weil sie über kindspezifisches Fachwissen verfügen, das die Erzieherinnen nicht haben (Vorleben, Familienbeziehungen, Bedürfnisse, Rituale etc.). Die Betreuung in unserer Einrichtung stellt eine Ergänzung zum Familienleben dar. Um dem Kind die bestmögliche Betreuung zu ermöglichen, ist ein enger Kontakt zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte nötig. Die Eltern sollen, sofern denn möglich, mit in die Aktivitäten der Kinder miteinbezogen werden. Die Eltern organisieren Fahrten zur Grundschule, für die Vorschulkinder im 14- tägigen Rhythmus. Erstgespräche, Hospitationen, gut vorbereitete Aufnahmegespräche sowie eine individuell geplante Eingewöhnungsphase werden jeder Familie ermöglicht. Elterngespräche, Elternabende, Entwicklunggespräche ermöglichen den ständigen Austausch zwischen Erzieherinnen und Eltern, hier möchten wir feste Termine für Elternsprechtage einführen. Ohne Eltern geht es nicht, ihre Mitarbeit und Hilfe ist bei allen Unternehmen (Ausflüge, Veranstaltungen, Feiern) aber auch im täglichen Ablauf unserer Kita erwünscht.

    Pin It on Pinterest

    Share This