Dezentrale Veranstaltungen in der Woche der Begegnung kamen bei Mitgestaltern und Besuchern gut an. Ob es weitergeht, wird noch besprochen.

#diesdorf #dähre #jübar #wallstawe Die Woche der Begegnung dezentral zu gestalten, das sei eine „geniale Idee“ für die zweite Auflage gewesen, urteilt Diesdorfs Pfarrer Ulrich Storck, der zu den Initiatoren gehört. Zum Mitmachen eingeladen waren vorrangig die Einwohner der Gemeinden Diesdorf, Dähre, Jübar und Wallstawe. „Der Gedanke ist, über den eigenen Tellerrand zu gucken und andere Menschen kennenzulernen, um gemeinsam für die Region etwas zu bewegen“, umreißt er die Idee der mehrtägigen Veranstaltung. Es hätten sich „eine ganze Menge Leute aufgemacht über die Grenzen ihrer Wohnorte“, hat der Pfarrer beobachtet.
Das Angebot sei breit gefächert gewesen. Curling-spielende Bürgermeister hätten die besondere Woche in Waddekath sportlich eröffnet. „Dabei habe ich beobachtet, wie der Dährer Bürgermeister Jan Meine und der Jübarer Ortschef Carsten Borchert intensiv miteinander gesprochen haben. Sie hatten sich vorher noch nicht gekannt“, beschreibt Ulrich Storck einen positiven Effekt.
Aber auch die Simme-Ausfahrt, diverse Konzerte, der Dorfflohmarkt, der Seniorennachmittag, das Kirchenkino, ein Dorffest, ein Schützenfest, eine Familienveranstaltung, Kunst, eine Diskussionsrunde über die Zukunft von Diesdorf und einen bewegenden Gottesdienst habe es gegeben, nennt er Beispiele fürs vielfältige Angebot. Auch das Chorfest in der Lagendorfer Kirche sei sehr gut angekommen. Zehn Chöre aus der Region hätten sich präsentiert. „Die Lagendorfer haben ihre Höfe fürs Parken zur Verfügung gestellt, da lief ganz viel Hand in Hand“, hat der Pfarrer beobachtet. Ein Zeichen dafür, dass die Gemeinschaft in kleineren Orten noch lebt.
In den Gemeindekirchenräten werde die Woche der Begegnung nun ausgewertet. Ob es eine weitere Auflage geben werde, sei noch offen. Ulrich Storck findet das Konzept der Veranstaltungstage gut: „Wir müssen selbst vor Ort was machen. Wenn wir uns in den Kirchenmauern verstecken, dann können wir wohl bald zumachen.“
Quelle: Von Anke Pelczarski
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