Sabine Polzin hat seit drei Jahrzehnten Freude an der Arbeit mit Kindern

Die Mütter Sandra Kuhn (von links), Kathrin Träger und Tina Knack dankten Sabine Polzin für ihr Engagement. Die Geehrte arbeitet seit 30 Jahren als Erzieherin in der Boneser Kita. Foto: Anke Pelczarsk Volksstimme

 

Bonese l „Sabine Polzin hat eine liebe Art, mit Kindern umzugehen“, schildert Sandra Kuhn. „Sie ist immer tiefenentspannt“, ergänzt Tina Knack. „Sie ist eine Erzieherin mit Leib und Seele“, meint Kathrin Träger. Die drei Muttis haben sich in aller Frühe vor der Boneser Kita getroffen. Sie wollen die Erzieherin überraschen, die seit 30 Jahren vorrangig für die Jüngsten in der Boneser Einrichtung da ist.

Erst die Mutti betreut und jetzt deren Sohn

„Wir haben mit 15 Leuten die Girlande gewickelt“, erzählt Tina Knack. Die Kinder hätten Hände liebevoll gestaltet – schließlich heißt die Kita auch „Haus der kleinen Hände“. Und auch Luftballons seien aufgepustet worden. „Es war eine nette Runde“, schildert Tina Knack, die etwas besonderes mit Sabine Polzin verbindet. Denn die junge Frau wurde von ihr ab 1991 in der Boneser Kita betreut. Seit September 2018 hat die Erzieherin ihren Sohn Felix unter ihren Fittichen.

Da rollt endlich „Biene“, wie die Fahrendorferin von den Muttis genannt wird, an. Sie stoppt ihr Auto kurz, möchte am liebsten umdrehen. Doch die Kinder wollen betreut werden. Die drei Muttis gratulieren, überreichen ein kleines Geschenk. Freudentränen rollen. „Da muss ich nicht alles falsch gemacht haben“, sagt Sabine Polzin, die aus Magdeburg stammt und dort von 1985 bis 1988 Krippenpädagogik studiert hat. Danach begann für sie in der Landeshauptstadt der Arbeitsalltag. Damals, blickt sie zurück, habe sie sich für drei Jahre Arbeit an einer Stelle verpflichtet. „Mein Mann lebte aber in der Altmark. Und in Bonese war gerade eine Stelle frei. Da wollte ich gern wechseln“, erinnert sich die Fahrendorferin. Seit 1989 arbeitet Sabine Polzin nun in der Boneser Kita.

„Ich bin von jeher eine Krippentante“, erzählt sie. Die Kleinen aufwachsen zu sehen, welche Sprünge sie machen, aber auch später das Wiedererkennen, das fasziniere sie immer noch an dem Beruf. „Und das Kinderlachen, das möchte ich nicht missen“, fügt Sabine Polzin hinzu. Heutzutage seien die Mädchen und Jungen selbstbewusster als in ihrer Berufsstarterzeit. „Es ist ein Job, der mich jung hält. Ich möchte keinen anderen machen“, sagt die Erzieherin. Dann geht es hinein ins Haus: schließlich wollen ihr die Kinder auch gratulieren.

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