Im Vorjahr gab‘s ein neues Fahrzeug und einen Waldbrand-Faltbehälter / Morgen erstmals Weihnachtsbaumverbrennen

 

 

Die Forstbetriebsgemeinschaft Hans-Jochen-Winkel spendierte der Dährer Wehr im Juni 2018 einen Waldbrand-Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von 10 000 Litern. Archivfoto: A. Pelczarski VOLKSSTIMME

Dähre l „Wir sind technisch gut ausgestattet“: Das sagt Dähres Ortswehrleiter Gerd Obermüller. Am 3. Februar des Vorjahres sei das neue Tanklöschfahrzeug 4000 offiziell übergeben worden. Dieses sei komplett ausgestattet. Am 13. Juni 2018 habe die Forstbetriebsgemeinschaft Hans-Jochen-Winkel einen Waldbrand-Faltbehälter spendiert, der ein Fassungsvermögen von 10 000 Litern habe. „Für diesen hat der Fahrzeug-Hersteller in Luckenwalde nachträglich noch eigens ein Fach geschaffen, so dass wir das Behältnis für den Einsatz bei Waldbränden sicher mit an Bord haben“, berichtet er.

20 Aktive und 16 Passive würden derzeit der Freiwilligen Feuerwehr Dähre angehören. Im Vorjahr seien die Wehrleute zu 27 Einsätzen gerufen worden. Dreimal seien Brandsicherheitswachen erforderlich gewesen. 31 Dienstabende seien angeboten worden, die teilweise mit den Fahrendorfer Wehrleuten absolviert worden seien. Das Können sei während einer Übung bei der Agrar-Genossenschaft Bonese getestet worden. „Wir konnten im Vorjahr mit Michael Giese, Erik Fangohr und Tobias Radke drei weitere aktive Kameraden gewinnen“, berichtet der Ortswehrleiter. In Sachen Ausbildung gebe es mit fünf Atemschutzgeräteträgern, sechs Maschinisten, zwei Gruppen- und zwei Zugführern einen soliden Grundstock. „Aber wir müssen dran bleiben“, fordert er.

Die Jugendwehr zähle derzeit zehn Mitglieder, nennt Gerd Obermüller eine weitere Zahl, die während der Jahreshauptversammlung zur Sprache kam. Dort wurde Richardt Obermüller für zehnjährige Mitgliedschaft in der Wehr geehrt. Erik Fangohr ist zum Feuerwehrmann, Rayk Giese zum Hauptlöschmeister befördert worden.

Für dieses Jahr gibt es schon einige Vorhaben. Morgen, 26. Januar, findet ab 17 Uhr am Dährer Gerätehaus zum ersten Mal ein Weihnachtsbaumverbrennen statt. Die abgeschmückten Tannen werden ab 9 Uhr eingesammelt.

Das 111-jährige Bestehen der Wehr soll am 25. Mai gefeiert werden, vormittags mit einem Wettkampf im Löschangriff nass, abends mit einer Feierstunde.

„Wir wollen zudem die Berufsfeuerwehr Wolfsburg besuchen“, blickt Gerd Obermüller voraus. Im Vorjahr habe ein Ausflug zur Wehr nach Wittingen geführt. Drehleiter und Gerätehaus wurden präsentiert.

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