48 Mädchen und Jungen nehmen in Dähre an einem kostenfreien Kurs teil / Sicherheit im Wasser als wichtigstes Ziel

Trockentraining muss sein. Schwimmlehrerin Birgit Schmidt übte mit den Kindern im Dährer Waldbad an Land die Schwimmbewegungen. Bernd Hane (hinten, von links), René Bethke und Lutz Franke schauten zu. Foto: Anke Pelczarski VOLKSSTIMME

Dähre l 48 Kinder lernen in diesen Sommerferien das Schwimmen im Waldbad Dähre. Und das, ohne dass ihre Eltern einen Cent dafür bezahlen müssen. Möglich wird dies durch die Kooperation der AOK Sachsen-Anhalt und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Es gehe um Wassersicherheit und die Körperwahrnehmung der Kinder, beschreibt René Bethke, Leiter Gesundheitsmanagement der AOK und zugleich „Vater“ des erstmals angebotenen Projektes. Landesweit gebe es 15 Schwimmkurse, die nördlichsten in Dähre.

„Wir freuen uns, dass die Resonanz hier so groß war“, sagt René Bethke, als er im Waldbad vorbei schaut. Den Experten vor Ort werde vertraut, den Kindern das Schwimmen gut beizubringen. „Wir haben den Grundrahmen vorgegeben, der unbedingt Wassergymnastik enthalten soll“, schildert er. Der Auftrieb im Nass würde die Gelenke entlasten, Muskulatur und Bewegungsapparat würden durch den Wasserwiderstand gekräftigt.

Birgit Schmidt, eine der Schwimmlehrer in Dähre, macht derweil Trockentraining mit den Kindergartenkindern. Die Beinbewegungen fürs Brustschwimmen klappen im Stehen schon ganz gut. Die Armbewegungen vergleicht sie mit dem Auslecken einer Schüssel mit Schokoladenresten. Dann geht es ins Nichtschwimmerbecken. Nach drei Übungstagen sind schon Fortschritte zu erkennen.

„Super, prima, absolut klasse. Das haben Eltern gesagt, als sie von dem Projekt gehört haben“, gibt Lutz Franke, Vorsitzender des Kreissportbundes Altmark West, das Gehörte wieder. Es sei eine gute Sache, dass Kinder so früh wie möglich das Schwimmen lernen, um solch eine Freizeitstätte wie die in Dähre aktiv nutzen zu können und etwas für ihre Gesundheit zu tun.

René Bethke hat mit Absicht kleinere DLRG-Gruppen mit dem Angebot angesprochen: „Je dörflicher es ist, um so familiärer ist es.“ Wenn die Hälfte der Kinder, die bei den Kursen dabei sind, sich über Wasser halten kann, sei das schon ein großer Erfolg.

Pin It on Pinterest

Share This