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	<title>Landrat Michael Ziche | Gemeinde Dähre</title>
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	<description>Dähre in der westlichen Altmark</description>
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	<title>Landrat Michael Ziche | Gemeinde Dähre</title>
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		<title>Landtechnik im Wandel der Zeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 15:18:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bodenreform]]></category>
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					<description><![CDATA[Von der LPG bis zur modernen Westtechnik war es in Dähre ein weiter Weg Dähre&#160;– Als zu Beginn der 1950er-Jahre in Dähre auch bei den Bauern Stück für Stück der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der LPG bis zur modernen Westtechnik war es in Dähre ein weiter Weg</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2021/01/Ralf-Lehnecke.jpg?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="700" height="457" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2021/01/Ralf-Lehnecke.jpg?resize=700%2C457&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-3140" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2021/01/Ralf-Lehnecke.jpg 700w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2021/01/Ralf-Lehnecke-480x313.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 700px, 100vw" /></a><figcaption>Senior-Mechaniker Ralf Lehnecke (Mitte) mit der dritten Generation – Stefan und Madlen Lehnecke. Fotos (2): Kai Zuber</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dähre</em>&nbsp;– Als zu Beginn der 1950er-Jahre in Dähre auch bei den Bauern Stück für Stück der Sozialismus Einzug halten sollte, hatten die SED-Parteifunktionäre keinen guten Stand. Der sozialistische Frühling in der Altmark ließ lange auf sich warten. Vor allem die begüterten Bauern rings um Dähre wollten ihr Eigentum schützen, frei bleiben und sich nicht zwangskollektivieren lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dähre hatte 1950 rund 1500 Einwohner und 83 landwirtschaftliche Betriebe. Anfang der 1950er-Jahre begann auch in der Altmark die landwirtschaftliche Kollektivierung. Im Jahre 1952 wurde im heutigen Dährer Ortsteil Holzhausen die erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) vom Typ III, „Freundschaft siegt“, geschaffen. Dominierend war die Landwirtschaft auch in vielen anderen Dörfern rund um Dähre. Im Jahre 1963 entstand die LPG Typ I „Heimatland“ in Wiewohl, die 1968 an die LPG „Neues Leben“ Lagendorf angeschlossen wurde. Zu DDR-Zeiten gab es in dem Ort eine Schweinezucht- und Schweinemastanlage. Im Jahre 2015 war diese Anlage in Wiewohl als Futtermittelunternehmer registriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem die landwirtschaftliche Technik fehlte nach der Bodenreform, was dazu führte, dass bereits 1949 tausende Neubauern ihre Wirtschaft aufgaben. Nur wenigen war es bis 1952 gelungen, ihre Betriebe aufrechtzuerhalten. Ende des Jahres gab es in der DDR gut 1800 LPG, welche rund 19 000 bäuerliche Einzelbetriebe vereinten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch mit der Effektivität waren die Genossen in Berlin unzufrieden. Im Bezirk Magdeburg gab es 1958 knapp 900 LPG. Sie bewirtschafteten damals 40 Prozent der Nutzfläche, lieferten aber nur knapp 30 Prozent der Erzeugnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technik fehlte auch in Dähre an allen Ecken und Enden. Der Dährer Heinz Lehnecke war über 20 Jahre lang Ortsvorsitzender der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands (DBD). Dass es dort zeitweise mehr Mitglieder als in der örtlichen SED-Sparte gab, zeigt, wie schwer es die Arbeiter- und Bauernpartei in der westlichen Altmark hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das damalige Parteimotto bei den Bauern sollte sein: „Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein“. Im Dezember 1951 kam es wegen der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft im Ort sogar zu Querelen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Verbesserung der Landtechnik kam 1974 auch der wirtschaftliche Erfolg im 25. Jahr des Bestehens der DDR: „Ich kann berichten, dass wir noch nie so hohe Erträge bei der Getreideproduktion von 38 Dezitonnen je Hektar aufweisen konnten.“ Noch kurz vor seiner Rede korrigierte Lehnecke die Zahl mit dem Bleistift nach oben und machte aus der 38 kurzerhand eine 40. Die gute Technik der LPG half auch beim Bau der Dährer Badeanstalt. Weil die Bauern die eigentlich für sie bestimmten Stahlbeton-Elemente im Waldbad verbauten, verzichteten sie sogar auf ein Futtersilo, erinnert sich Senior Heinz Lehnecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dessen Sohn Ralf lernte 1972 bis 1974 in Langenapel Schlosser. Dann wechselte er in die LPG „Vereinte Kraft“ Dähre. „Die neue Technik-Werkstatt wurde 1962 fertiggestellt. Heute arbeitet hier mit meinem Sohn Stefan die dritte Generation“, freut sich Ralf Lehnecke. Mittlerweile 30 Jahre lang gibt es dort am alten Standort den Landtechnik-Handel Dähre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu DDR-Zeiten wurde in der LPG Dähre die Lehrlingsausbildung großgeschrieben. „Auch der heutige Landrat Michael Ziche lernte hier“, weiß Ralf Lehnecke. Im Winter halfen alle Bauern in der Technik-Werkstatt mit aus &#8211; auch Brigadier Heinz Lehnecke, der mittlerweile 93 Jahre alt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: Von Kai Zuber <a href="https://www.az-online.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ALTMARKZEITUNG</a></p>
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		<title>Lehrermangel bleibt Dauerbrenner</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 13:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Sekundarschule Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Altmarkkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistag]]></category>
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		<category><![CDATA[Landtagsabgeordneter Carsten Borchert]]></category>
		<category><![CDATA[PVGS (Personenverkehrsgesellschaft Salzwedel)]]></category>
		<category><![CDATA[Stundenausfall]]></category>
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					<description><![CDATA[Antrag und Diskussion im Kreistag zu Sekundarschule Dähre / Linke fordern „runden Tisch“ Die Zukunft der Sekundarschule Dähre bewegt weiter die Gemüter. So auch im Kreistag am Montagabend. Dabei stand [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="subtitle"><strong>Antrag und Diskussion im Kreistag zu Sekundarschule Dähre / Linke fordern „runden Tisch“</strong></p>
<div class="content content-blurb">Die Zukunft der Sekundarschule Dähre bewegt weiter die Gemüter. So auch im Kreistag am Montagabend. Dabei stand ein Erhalt des Standortes aus Sicht des Altmarkkreises als Schulträger nicht infrage. Für die Ausstattung mit Lehrern ist er nicht zuständig. Letztendlich wurde ein runder Tisch eingefordert, an dem über die Situation in allen Schulen gesprochen werden soll.</div>
<div></div>
<div><a href="https://gemeinde-daehre.de/schule/schule-daehre/" rel="attachment wp-att-1012"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1012" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/01/Schule-D%C3%A4hre.jpg?resize=1080%2C590&#038;ssl=1" alt="" width="1080" height="590" srcset="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/01/Schule-D%C3%A4hre.jpg?w=1306&amp;ssl=1 1306w, https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/01/Schule-D%C3%A4hre.jpg?resize=300%2C164&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/01/Schule-D%C3%A4hre.jpg?resize=768%2C419&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/01/Schule-D%C3%A4hre.jpg?resize=1024%2C559&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/01/Schule-D%C3%A4hre.jpg?resize=1080%2C590&amp;ssl=1 1080w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></a></div>
<div></div>
<div class="byline">Von Antje Mewes <a href="https://www.volksstimme.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VOLKSSTIMME</a></div>
<div></div>
<div>
<div class="content content-body">
<p class="drop-cap">Salzwedel l Gegen den Stundenausfall an der Sekundarschule Dähre gibt es keine grundsätzliche Lösung, aber eine Verbesserung, schätzte Landrat Michael Ziche in der Kreistagssitzung ein. Es gebe zwei neue Gastlehrer, mit denen sich die Situation entschärft habe. Längerfristig soll über Seiteneinsteiger versucht werden, die Zahl der Lehrkräfte zu erhöhen. Die Unterrichtsversorgung funktioniere aber im gesamten Kreis nicht. Selbst am Gymnasium in Salzwedel könne Mathematik momentan nur eingeschränkt unterrichtet werden, hat der Landrat erfahren. „Die Fehler der Vergangenheit sind so schnell nicht aufzuholen“, schätzte er ein. Schuld sei die Versorgungs- und Finanzpolitik des Landes in den vergangenen Jahren.</p>
<div class="h3"><strong>Keine konkrete Regelung in Verordnung</strong></div>
<p>Hinzu komme, dass es für Dähre als sogenannten Mehrfachstandort in der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf immer noch keine konkrete Regelung in der Schulentwicklungsplanungsverordnung des Landes gebe. Deshalb müsse der Kreis als Schulträger jedes Jahr Ausnahmegenehmigungen für den Schulstandort beantragen. Damit sei keine Verlässlichkeit gegenüber Lehrern, Schülern, Eltern gegeben und auch die Möglichkeit für Investitionen eingeschränkt. „Ich gehe davon aus, dass die Schule in Dähre dauerhaft erhalten bleibt“, sagte Ziche.</p>
<p>Dafür will sich CDU-Fraktionsmitglied und Landtagsabgeordneter Carsten Borchert einsetzen. Er sei mit der neuen Verordnung zur Schulentwicklungsplanung des Landes bestens vertraut. Darin sei Dähre zunächst sicher, weil die Mindestschülerzahlen von 180 erreicht und überschritten werden. Da sich dies über kurz oder lang schnell mal ändern könne plädiere er dafür, Beetzendorf und Dähre zu einer Schule mit zwei Standorten umzufunktionieren. Dies gebe es inzwischen auch bei Grundschulen. „Warum soll das nicht auch bei Sekundarschulen möglich sein“, fragte Borchert im Volksstimme-Gespräch. Auf alle Fälle müsse in der Region Sekundarschulunterricht stattfinden, ob nun in einer eigenständigen Schule oder in einer Zweigstelle. Dafür wolle er sich starkmachen.</p>
<p>Nicht nur in Dähre sei die Lage prekär, stellte Angelika Scholz von den Linken im Kreistag fest. Ihre Fraktion sei empört über die sich jährlich verschärfenden Probleme bei der Besetzung der Lehrerstellen. Obwohl der Kreis dafür nicht verantwortlich sei, sieht sie die Lokalpolitik in der Mitverantwortung für die Bildung der Kinder.</p>
<p>Ein Vorschlag der Fraktion ist, die Schüler bei zeitigerem Schulschluss wenigstens an zwei Tagen in der Woche eher nach Hause zu bringen. Dazu wäre die PVGS (Personenverkehrsgesellschaft Salzwedel) in der Lage, betonte der Landrat. Die Frage sei, wer die zusätzlichen Kosten finanziert. Er sehe das Land in der Pflicht.</p>
<div class="h3"><strong>Gemeinsam nach Lösungen suchen</strong></div>
<p>Die Linken regen an, einen „runden Tisch Bildung“ zu schaffen. Vertreter der Kreisverwaltung, der Schulen und Kreistagsmitglieder sollten in der Runde mitarbeiten, um nach Lösungen zu suchen, betonte Scholz.</p>
<p>Auch die Freie Liste hat die Situation in Dähre im Blick und einen Antrag auf „Information und Beratung“ im Kreistag gestellt. Fraktionsmitglied Dirk Kuke wollte wissen, ob die Sekundarschule seitens des Kreises zur Disposition stehe.</p>
<div class="h3"><strong>Thema bereits mehrfach im Ausschuss behandelt</strong></div>
<p>Eine Anfrage, die im Bildungsausschuss besser aufgehoben wäre, erklärte der Landrat. Denn das Thema sei nicht neu und bereits mehrfach in dem Gremium behandelt worden. Sowohl der Kreistag, als auch er persönlich hätten sich dahingehend an das zuständige Ministerium gewandt, mit der Bitte die gesetzlichen Bestimmungen so zu ändern, dass der Standort langfristig gesichert wird. Dies sei allein schon wegen der Fahrtzeiten für die Schüler unabdinglich. Außerdem würde der Platz an der Sekundarschule in Beetzendorf gar nicht ausreichen, um alle Schüler der Verbandsgemeinde aufzunehmen.</p>
</div>
</div>
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		<title>Ideen für die Zukunft</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Aug 2019 08:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister Bernd Hane.]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="subtitle"><strong>Pfarrer lädt Gemeinderäte zu einer Diskussionsrunde ein</strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dähre/Umfelde l „Wie kommt die Verantwortung für unser Dorf wieder in unser Dorf zurück?“: Unter diesem Motto wird die Zukunftswerkstatt stehen, die am Sonnabend, 16. November, von 9 bis 13 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Umfelde stattfinden wird.</p>
<p>Mitinitiator Ulrich Storck, Pfarrer für den Kirchenbereich Diesdorf-Mehmke-Wallstawe, warb während der Ratssitzung um die Teilnahme. „Ich bin jetzt seit sechseinhalb Jahren in Diesdorf. Hier lebt es sich gut. Es gibt viel Platz. Das menschliche Miteinander ist noch da. In der Kirche ist vieles machbar“, listete er auf. Das Hauptproblem sei aber die Perspektive. Wie werde es in 10 oder 20 Jahren aussehen? Wie könne es gelingen, Hoffnung für die Zukunft zu gewinnen?</p>
<p><div id="attachment_2256" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><a href="https://gemeinde-daehre.de/ulrich-storck/"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2256" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/08/Ulrich-Storck.jpg?resize=237%2C320&#038;ssl=1" width="237" height="320" alt="" class="wp-image-2256 size-full" srcset="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/08/Ulrich-Storck.jpg?w=237&amp;ssl=1 237w, https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2019/08/Ulrich-Storck.jpg?resize=222%2C300&amp;ssl=1 222w" sizes="(max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a><p id="caption-attachment-2256" class="wp-caption-text">Ulrich Storck</p></div></p>
<p>„Wir haben solch einen Seminartag schon zweimal angeboten. Er hat das Ziel zusammenzukommen, um sich zu ermutigen und nicht in Resignation zu verfallen“, sagte Ulrich Storck. Bislang seien Projekte vorgestellt worden, was auch wichtig sei. Nun solle es um Ideen gehen, wie vor Ort an der Zukunft mitgewirkt werden könne. Das Agieren werde immer schwieriger aufgrund der Richtlinien. Häufig werde von oben bestimmt. „Wir merken das bei den bevorstehenden Gemeindekirchenratswahlen, dass manche keine Lust haben, erneut zu kandidieren, weil sie selbst nichts mehr bewegen können“, fügte der Pfarrer hinzu.</p>
<p>Daraus sei die Idee entstanden, jeweils vier Vertreter aus den acht Gemeinderäten der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf einzuladen, um sich auszutauschen. Dabei solle es darum gehen, was das Leben schwer mache und wie selbst etwas gestaltet werden könne. „Es kann hilfreich sein, miteinander ins Gespräch zu kommen, wie die Spielräume erweitert werden können und sich das Leben in den Dörfern gestalten lässt“, sagte Ulrich Storck. Vielleicht könnten Diskussionspunkte aufgeschrieben und an den Landrat weitergegeben werden.</p>
<p>„Die Idee ist gut, das Forum ist gut. Der Erfahrungsaustausch ist die billigste Art, sich fortzubilden“, lobte Dähres Bürgermeister Bernd Hane. Es sei ein richtiger Eindruck, dass immer mehr reglementiert werde. So sei das Vergaberecht auf 10 000 Euro begrenzt. Wenn ein Projekt mehr koste, müsse ein Planer ran. „Und das wird viel teurer“, sagte Bernd Hane und fügte hinzu: „Das behindert uns bei unserer Arbeit.“</p>
<p>Mit Bernd Hane, Harald Heuer, Lutke Schnöckel und Michael Müller fanden sich gleich vier Teilnehmer für die Diskussionsrunde. Ihr Wunsch ist es, dass möglichst auch Landrat Michael Ziche und Verbandsgemeinde-Bürgermeister Michael Olms mit dabei sind. Schließlich gehe es um die Zukunft in der Region.</p>
<p>Ulrich Storck wird die Projektidee auch in den anderen Gemeinderäten vorstellen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>Quelle: Anke Pelczarski <a href="https://www.volksstimme.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VOLKSSTIMME</a></span></p></div>
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