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	<title>Schmölau | Gemeinde Dähre</title>
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	<description>Dähre in der westlichen Altmark</description>
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	<title>Schmölau | Gemeinde Dähre</title>
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		<title>Wo Süßes mit ganz viel Liebe kredenzt wird</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 12:59:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
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					<description><![CDATA[Konditormeisterin Kathleen Goedicke hat sich im Dährer Ortsteil Schmölau mit dem Café Nr. 3 einen Traum erfüllt. Denn das Backen ist ihre Leidenschaft. Heute bringt Tochter Hannah neue Ideen mit [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konditormeisterin Kathleen Goedicke hat sich im Dährer Ortsteil Schmölau mit dem Café Nr. 3 einen Traum erfüllt. Denn das Backen ist ihre Leidenschaft. Heute bringt Tochter Hannah neue Ideen mit ein. Sie hat ebenfalls ihren Meister gemacht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#Schmölau&nbsp;</strong>„Die Buttercreme ist ein Träumchen“, schwärmt Inka Böttcher-Döring. Ihr Mann Torsten Böttcher ergänzt: „Man schmeckt, dass hier alles mit Liebe gebacken ist.“ Das Paar ist gerade auf der Rückreise von der Ostsee nach Emden in der Börde, wo es zu Hause ist. Beim Durchfahren ist ihnen das Café Nr. 3 in Schmölau aufgefallen – das kennen sie noch nicht. Die Lust zum Pausemachen ist geweckt. Die beiden wählen Torte und Kaffee aus. Kathleen Goedicke bringt ihnen das Gewünschte an den Tisch. Die Konditormeisterin hat auch Zeit für einen kurzen Schnack. Und erfährt so nebenbei, dass Torsten Böttcher seine Wurzeln in Diesdorf, also ganz in der Nähe, hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="662" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2.png?resize=1024%2C662&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5515" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2-1024x662.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2-980x633.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-2-480x310.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kathleen Goedicke (von links) nimmt sich in ihrem Café Nr. 3 in Schmölau auch Zeit zum Erzählen mit den Gästen, wie hier mit Inka Böttcher-Döring und Torsten Döring aus Emden (Bördekreis). Foto: Anke Pelczarski</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Gespräche mit den Kunden, die mag ich besonders“, erzählt die 55-Jährige, die ihr Café Nr. 3 am 1. März 2020 eröffnet hat. 14 Tage vor Corona. Dann ging erstmal gar nichts mehr. „Das war schon ein holpriger Start. Wir brauchten Geduld“, sagt Kathleen Goedicke rückblickend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konditorin ist sie eher notgedrungen geworden. „Da war in der Großbäckerei in Salzwedel eine Lehrstelle frei“, erinnert sie sich. Es war nicht unbedingt der Traum der Jugendlichen, die die zehnte Klasse mit Auszeichnung abgeschlossen hatte. Doch ihre Oma habe gesagt: „Das ist doch schön, essen müssen die Leute immer.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich nach der Lehre ging sie zum Studium nach Dippoldiswalde, wurde Ingenieur für Lebensmitteltechnologie, Spezialrichtung Backwarentechnologie. Sie arbeitete in Wahrenholz, machte 1997 ihren Meister an der Fachschule für Konditoren in Wolfenbüttel. Dann kam ihre Tochter Hannah zur Welt. „Mit einem Kind ist es schwierig, nachts zu arbeiten“, sagt Kathleen Goedicke rückblickend. Also habe sie sich 2010 in Schmölau mit der Konditorei „süß &amp; fein“ selbstständig gemacht. Der Keller wurde zur Backstube umgebaut. Hier fertigt sie Hefekuchen, Torten und mehr für Hochzeiten und andere Feste auf Bestellung. „Einmal im Monat habe ich einen ,Kellerverkauf’ angeboten, damit die Leute mal probieren können, was hier so entsteht“, erzählt sie.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="864" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1.png?resize=1024%2C864&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5514" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1-1024x864.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1-980x827.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-1-480x405.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Konditormeisterin Hannah Goedicke, die seit drei Jahren mitarbeitet, präsentiert eine Torte zur Hochzeit. Fotos (2): Goedicke</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee vom eigenen Café wurde im Familienrat geboren. Mit den schon geschilderten Startschwierigkeiten. Heute gilt das kulinarische Angebot an der Landesstraße 7, die nach Niedersachsen führt, als Geheimtipp.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich möchte das Café nicht mehr missen“, gesteht Kathleen Goedicke. Auch wenn für sie freitags, sonnabends und sonntags die Nacht oft schon um 2 Uhr zu Ende ist. Denn dann geht es in die Backstube, um die süßen Kreationen zu „zaubern“. Es soll alles frisch sein. Dabei packt auch Tochter Hannah mit zu. „Sie ist seit März 2023 dabei. Und sie hat ihren Konditormeister übrigens mit einer Eins gemacht, als Drittbeste in Sachsen-Anhalt“, erzählt die Mutter stolz. Gerade drückt die 23-Jährige noch einmal die Schulbank, macht ihren Betriebswirt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbst gemachte Pralinen</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="577" height="1024" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image.png?resize=577%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5513" style="aspect-ratio:0.5634784997100741;width:239px;height:auto" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-577x1024.png 577w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/07/image-480x852.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 577px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Selbst gefertigte Pralinen gehören zum Angebot im Café Nr. 3 in Schmölau.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir ergänzen uns gut“, sagt Kathleen Goedicke und fügt hinzu: „Wir haben beide die süße Leidenschaft.“ „Ganache kochen“, „Rosetten aufdressieren“, „Baiser abflämmen“ oder „Pralinen igeln“: Die Fachbegriffe sind oft zu hören. Doch jede wisse dann, was zu tun sei – ohne viel Erklärungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Tochter habe neue Ideen mit eingebracht, schildert Kathleen Goedicke. So gibt es beispielsweise Schmölauer Baumkuchenspitzen und selbst gemachte Pralinen. Einzug hielt auch eine Zitrusfrucht, die Kalamansi (eine Kreuzung aus Kumquat und Mandarine), die ein bislang unbekanntes Geschmackserlebnis in Torte oder Törtchen bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir versuchen, an jedem Öffnungstag mit unserer Auswahl viele Geschmäcker anzusprechen“, sagt die 55-Jährige. So wie mit der Stachelbeer-Baiser-Torte, die sich gerade Hans-Peter Marhold schmecken lässt, ein Stammkunde aus Salzwedel. „Hier ist eine tolle Atmosphäre, es ist sehr familiär. Wer hier einmal war, kommt wieder her“, schildert er, warum er sich an drei Tagen pro Woche den Ausflug in das 54-Seelen-Dorf Schmölau gönnt: um zu genießen. Die Chefin freut sich über die lobenden Worte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da seien noch mehr Kunden, die ihr ans Herz gewachsen sind: wie eine Rentnertruppe, die freitags einkehrt, ehemalige Arbeitskollegen, die sich hier wiedersehen&#8230; Die Gäste stehen oft fasziniert vorm Kühlschrank mit den Torten wie Limette-Minze für den Sommer oder Pfirsich-Schmand-Holunder. Auch kleine Teilchen wie Lemon-Cheese-Cake finden ihre Liebhaber. Hefekuchen sind ebenso gefragt. So wie der Butterkuchen. Oder der Glatteiskuchen: „Das Rezept stammt noch von meiner Oma. Da hängt für einige Gäste auch ein Stück Erinnerung dran.“ Laktose- und glutenfrei, das könne sie bieten. „Aber mit veganem Kuchen will ich nicht anfangen. Wer den essen möchte, sollte ihn selbst backen“, meint Kathleen Goedicke.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sammeltassen ausgestellt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Kunden ins Café kommen, staunen sie über Sammeltassen, Bleikristall, Milch- und Zuckerkännchen, die Fensterbänke, Nischen und ein Regal schmücken. Das sei nicht nur ihre Leidenschaft, sondern wecke auch Erinnerungen bei den Besuchern. Viele bleiben zudem stehen, um drei an der Wand stehende Zeilen zu entziffern. Dort steht in Sütterlin: „Im Leben und beim Backen braucht man immer die besten Zutaten und viel Liebe.“ Genau das ist Kathleen Goedickes Geheimrezept, die glücklich ist, mit ihrer Tochter arbeiten zu können. Zwei Konditormeisterinnen im kleinen Schmölau&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geöffnet ist das Café in dem Dährer Ortsteil übrigens freitags, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 13.30 bis 17.30 Uhr. Wer auf Nummer sicher gehen will, ob für ihn ein Genussplatz frei ist (50 gibt es im Inneren und 32 unter freiem Himmel), der sollte sich unter Telefon 039039/ 9 58 27 melden. Es kann auch gern reserviert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: Von anke Pelczarski</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Artikel habe ich in der Volksstimme Digital Android-App gefunden. <a href="https://epaper.volksstimme.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://epaper.volksstimme.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mehr Grün am Runden Tisch gefordert</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:49:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bürger diskutierten in Bonese mit Planerin und Projektmanager über das Projekt Solarpark Schmölau I. Dabei brachten sie Bedenken und Verbesserungsvorschläge ein, deren Umsetzung jetzt geprüft wird. #Bonese Hecken um die Batteriespeicher, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bürger diskutierten in Bonese mit Planerin und Projektmanager über das Projekt Solarpark Schmölau I. Dabei brachten sie Bedenken und Verbesserungsvorschläge ein, deren Umsetzung jetzt geprüft wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">#<strong>Bonese </strong>Hecken um die Batteriespeicher, ein mögliches Versetzen des Wechselrichters nahe der Wohnbebauung und mehr Grün um die drei Bereiche, die zum Solarpark Schmölau I gehören: Wie dies umgesetzt werden kann, das soll jetzt geprüft werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-14.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="352" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-14.png?resize=1024%2C352&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5444" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-14-980x337.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-14-480x165.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In der Gemeinde Dähre gab es einen Runden Tisch zum Solarpark Schmölau I. Alle Beteiligten saßen an einem Tisch. Planerin Stephanie Schneider war online zugeschaltet. Foto: Anke Pelczarski VOLKSSTIMME</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ideen entstanden am (eckigen) Runden Tisch im Dorfgemeinschaftshaus Bonese, den Bürgermeister Jan Meine neu eingeführt hat. Sein Ansinnen: alle Beteiligten zusammenzubringen, um über Projekte zu sprechen und gemeinsam Verbesserungen für die Bewohner zu erreichen, die mit Photovoltaikanlagen vor der Haustür leben müssen. Malte Mücke von der Projektgesellschaft BAP war vor Ort, Planerin Stephanie Schneider von Enviro-Plan online zugeschaltet, Bürger und Mitglieder der Bürgerinitiative Keine Windenergieanlagen im Schmölauer Forst sowie zwei Ratsmitglieder saßen neben dem Bürgermeister am Tisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Planerin erinnerte daran, dass der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan bereits im Juni 2022 gefasst hatte. Träger öffentlicher Belange und Bürger waren Anfang 2024 dazu aufgerufen, ihre Meinung zur vorliegenden Planung zu sagen. Das werde jetzt eingearbeitet. „Unser Vorhaben hat etwas geruht, weil erst der Solarpark Schadewohl vorangetrieben werden sollte“, sagte Stephanie Schneider. Sie hoffe, dass der Planentwurf im Juni/Juli dieses Jahres fertig sei. Dieser müsse noch einmal von den Trägern öffentlicher Belange begutachtet werden. Wenn alles gut gehe, könnte es im vierten Quartal dieses Jahres die Genehmigung für den Bebauungsplan geben, der Bau im nächsten Jahr beginnen, erklärte sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die geplante B190n – der Zeitpunkt des Baus ist ungewiss – musste das Projekt verkleinert werden, hieß es. Nun umfasse der Solarpark Schmölau I insgesamt 25,95 Hektar, aufgeteilt auf drei Flächen. 35.000 Module würden in Südausrichtung verbaut, die eine Leistung von gut 24 Megawattpeak haben werden, nannte Malte Mücke die technischen Daten. Der Strom solle in sieben Containern zwischengespeichert und abgegeben werden, wenn er gebraucht werde. „Wir haben eine Netzreservierung zum Einspeisen ins Umspannwerk Ellenberg“, beantwortete er eine Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Warum kann von der Wohnbebauung des Wirtschaftsweges zur Anlage nicht genauso 20 Meter Abstand gehalten werden wie zur Landesstraße?“, wollte eine Anwohnerin zur Fläche wissen, die sich am südlichen Ortseingang von Schmölau befindet. Das nehme er als Diskussionsthema mit, versprach Malte Mücke, ebenso die gewünschte Verschiebung des Standortes für den Trafo. Andere Bewohner baten darum, Baum- und Heckenreihen für mehr Sichtschutz zu verlängern, sowohl bei der Fläche in Schmölau als auch bei den beiden nahe Holzhausen. Sei auch an den Wildwechsel durch den Wolf gedacht?, fragte eine Einwohnerin. Dieser sei bislang vom Naturschutz noch nicht erwähnt, antwortete die Planerin. „Kann dann auch eine Tankstelle für E-Autos gebaut werden?“, wollte ein Anwesender wissen. Das sei nicht möglich, so Malte Mücke. „Strom muss erst einmal ein- und dann wieder ausgespeist werden“, erklärte er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <strong>Von Anke Pelczarski</strong> &#8211; VOLKSSTIMME</p>



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		<title>„Es wird versucht, mein Amt zu beschädigen“</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:51:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
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					<description><![CDATA[Dähres Bürgermeister Jan Meine wehrt sich gegen Verleumdungen und Verunglimpfungen seiner Person Bonese/Dähre –&#160;Jan Meine ist seit dem 3. November 2025 als Bürgermeister der Gemeinde Dähre tätig. Dass Politiker heutzutage [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dähres Bürgermeister Jan Meine wehrt sich gegen Verleumdungen und Verunglimpfungen seiner Person</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bonese/Dähre –&nbsp;</em>Jan Meine ist seit dem 3. November 2025 als Bürgermeister der Gemeinde Dähre tätig. Dass Politiker heutzutage ein dickes Fell haben und andere Meinungen aushalten sollten, ist allgemein bekannt. Mit Gegenwind müssen Bürgermeister durchgehend rechnen. Doch manchmal geht die Debatte über das Sachliche hinaus und in persönliche Angriffe über. Dagegen hat sich nun Jan Meine gewehrt. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch in Dähre verteidigte er sich gegen Verleumdungen und Verunglimpfungen seiner Person und seines Amtes als Bürgermeister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Gemeinde Dähre sind mehrere Projekte mit Windkraft- und Photovoltaik-(PV-)Anlagen geplant (AZ berichtete). Das passt nicht allen Einwohnern. „Ich stehe auf der Grenze zwischen den berechtigten Interessen unserer Bürger nach Erhalt ihrer Heimat und der notwendigen Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde“, sagte Meine. Auf dieser Grenze zu stehen, bedeute für ihn, beide Seiten auszuloten, zuzuhören, abzuwägen und manchmal schmerzhafte Kompromisse zu moderieren. „Ich scheue diesen Platz auf der Grenze nicht. Ich bin bereit, die Spannung zwischen PV-Investoren und Landschaftsschützern auszuhalten. Das ist mein politischer Auftrag“, stellte der Bürgermeister klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit dieses ‚Ausloten auf der Grenze‘ aber funktionieren könne, müssten zwei Bedingungen erfüllt sein. Zum einen dürfte die eigene Meinung nicht absolut gesetzt werden. Meine: „Wer behauptet, er allein besitze die Wahrheit und jeder andere sei korrupt oder unfähig, verlässt den Boden des Friedens.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="790" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2.png?resize=1024%2C790&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5398" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2-1024x790.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2-980x756.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-2-480x370.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dähres Bürgermeister Jan Meine wehrt sich gegen Verleumdungen und Verunglimpfungen seiner Person und seines Amtes. © AZ-Archiv</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Grenze wurde überschritten“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterhin, und dies betreffe die aktuelle Debatte um seine Person: Es müsse klar sein, „dass es eine Grenze gibt, die nicht überschritten werden darf“. Eine inhaltliche Grenze der Sachlichkeit und eine persönliche Grenze der Integrität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In den vergangenen Wochen wurde diese Grenze gegenüber meiner Person und meinem Amt mehrfach überschritten. Es wurden Behauptungen und Unterstellungen gestreut – insbesondere aus dem Umfeld der Bürgerinitiative ‚Keine Windenergieanlagen im Schmölauer Forst‘ –, die darauf abzielen, meine Integrität und Unabhängigkeit infrage zu stellen“, führte der Bürgermeister aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei gehe es vor allem um die berufliche Vergangenheit von Jan Meine im Energiesektor. Er habe sich zu seinem Werdegang bereits in persönlichen Gesprächen ausführlich erklärt. Wer Transparenz fordere, müsse auch bereit sein, die Fakten zu akzeptieren, wenn sie auf dem Tisch liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass der Bürgermeister Fachwissen aus dem Energiesektor mitbringe, sehe er nicht als einen Makel oder einen Interessenkonflikt an, sondern als eine Qualifikation für die komplexen Aufgaben, vor denen die Gemeinde stehe. „Die Versuche, aus alten Firmenkonstellationen und beruflichen Stationen von vor fast einem Jahrzehnt einen Strick zu drehen, entbehren jeder sachlichen Grundlage. Hier wird nicht nach Wahrheit gesucht, sondern nach Munition für eine Vorverurteilung“, betonte Meine. Es werde versucht, die Grenze des Respekts einzureißen, „um meine Identität und mein Amt zu beschädigen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Keine Zeit für Schlammschlachten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bürgermeister sei bereit für den harten Diskurs auf der Grenze der Sachfragen. Allerdings sei er nicht bereit, seine Zeit und die Energie der Verwaltung für die Abwehr von Schlammschlachten zu opfern. „Jede Stunde, die wir mit der Entkräftung falscher Behauptungen verbringen, fehlt uns für den Haushalt, für die Feuerwehren, für unsere Kitas und für unsere Vereine. Es muss jetzt ‚gut sein‘ mit den persönlichen Angriffen, wenn inhaltlich alles gesagt ist“, stellte Meine klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wache, kritische Bürgerschaft sei ein hohes Gut. Dass Menschen sich für ihr Lebensumfeld engagieren, sei demokratisch gewollt und von Meine geschätzt. Kritik an der Sache – ob an Windrädern oder am Flächennutzungsplan – sei legitim und notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber: „Ich werde diese Art der persönlichen Verunglimpfung nicht länger klaglos hinnehmen. Meine Tür steht offen für inhaltliche Argumente – für persönliche Diffamierungen ist sie ab heute geschlossen“, beendete der Bürgermeister seine Erklärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von <em>CHRISTIAN REUTER</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellenangabe: Altmark Zeitung vom 10.04.2026, Seite 5<br><br>Interesse an einem kostenlosen Testzugang zum ePaper? Bestellen Sie hier: <a href="https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing">https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing</a> . Der Test endet automatisch.&nbsp;</p>
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		<title>Kaum Erfolgschancen, hohe Kosten</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 14:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Schmölau]]></category>
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					<description><![CDATA[Dähre verzichtet auf Klage gegen Widerspruchsbescheid des Landesverwaltungsamtes Dähre/Bonese –&#160;Die Gemeinde Dähre verzichtet auf eine Klage gegen den Widerspruchsbescheid des Landesverwaltungsamtes vom 18. März dieses Jahres. Dafür hat der Gemeinderat [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dähre verzichtet auf Klage gegen Widerspruchsbescheid des Landesverwaltungsamtes</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dähre/Bonese –&nbsp;</em>Die Gemeinde Dähre verzichtet auf eine Klage gegen den Widerspruchsbescheid des Landesverwaltungsamtes vom 18. März dieses Jahres. Dafür hat der Gemeinderat während seiner Sitzung am Mittwoch mehrheitlich gestimmt. Hintergrund ist das Bürgerbegehren gegen die Errichtung von Windkraftanlagen im Schmölauer Forst, das vom Landesverwaltungsamt abgelehnt wurde. Begründung: Ein Bürgerbegehren sei unzulässig, wenn ein Zusammenhang mit einem geplanten Bauleitplanverfahren bestehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Frage ist: Klagen wir dagegen oder akzeptieren wir die Abweisung?“, sagte die Hauptamtsleiterin der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf am Anfang der Diskussion. Die Erfolgschancen seien „nicht so hoch“, zudem sei mit Anwalts- und Gerichtskosten von rund 10.000 Euro zu rechnen. Weiterhin sei auch nur noch bis zum 18. April Zeit, um eine Klage einzureichen, dann laufe die Widerspruchsfrist ab.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Windkraft.jpg?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="904" height="1024" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Windkraft.jpg?resize=904%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4930" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Windkraft.jpg 904w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Windkraft-480x544.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 904px, 100vw" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Berger von der Bürgerinitiative (BI) „Keine Windkraft im Schmölauer Forst“ erklärte, das Landesverwaltungsamt gehe davon aus, dass es als Ziel einen Bauleitplan gebe, es gehe aber um ein Bürgerbegehren. Ein Ratsherr fand den Einwurf von Berger „unsinnig“, denn „das wurde so festgelegt, dass es eine Bauleitplanung ist“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berger hakte dann noch einmal nach, zu welchem Zeitpunkt eine Bauleitplanung anfängt. „Mit der Vorstellung des Projektors“, erwiderte die Hauptamtsleiterin. Schließlich wurde die Beschlussvorlage vom Rat mehrheitlich angenommen, es gab eine Nein-Stimme und eine Enthaltung. Damit wird die Gemeinde Dähre keine Klage gegen den Widerspruchsbescheid des Landesverwaltungsamtes vom 18. März 2026 beim Verwaltungsgericht Magdeburg einreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund: Am 6. Juni 2025 wurde ein Bürgerbegehren gegen die Errichtung von Windkraftanlagen im Schmölauer Forst eingereicht, heißt es in der Begründung zum Beschluss. Der Gemeinderat der Gemeinde Dähre erklärte das Bürgerbegehren mit Beschluss vom 30. Juni 2025 für zulässig. Mit Schreiben vom 17. Juli 2025 bat der Altmarkkreis Salzwedel die Verbandsgemeinde um Mitteilung des aktuellen Sachstandes. In der Folge teilte das Landesverwaltungsamt mit, dass das Bürgerbegehren nach Paragraf 26, Absatz 2, Satz 2, Nr. 6, Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (KVG LSA) unzulässig sei, da ein Zusammenhang mit einem geplanten Bauleitplanverfahren bestehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 5. September 2025 beanstandete die Kommunalaufsicht den Gemeinderatsbeschluss Nr. 33/25 und forderte dessen Aufhebung bis zum 26. September 2025. Der Gemeinderat der Gemeinde Dähre kam dieser Aufforderung jedoch nicht nach und lehnte die Aufhebung des Beschlusses am 22. September 2025 ab. Das Bürgerbegehren wurde somit zunächst als zulässig behandelt. In der Folge wurde die VG durch den Gemeinderat Dähre beauftragt, Widerspruch gegen die Beanstandung einzulegen sowie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung zu beantragen. Der Widerspruch wurde fristgerecht am 6. Oktober 2025 eingelegt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="624" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image.png?resize=1024%2C624&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5386" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-1024x624.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-980x597.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/04/image-480x293.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Matthias Berger ist Sprecher der Bürgerinitiative „Keine Windkraft im Schmölauer Forst“. © AZ-Archiv, Privat</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Datum vom 18. März 2026 erging der Widerspruchsbescheid des Landesverwaltungsamtes an die VG. Der Widerspruchsbescheid stützt sich maßgeblich auf Paragraf 26, Absatz 2, Satz 2, Nr. 6, KVG LSA. Danach sind Bürgerbegehren unzulässig, wenn sie die Aufstellung, Änderung oder Aufhebung von Bauleitplänen zum Gegenstand haben. Diese gesetzliche Ausschlussregelung ist vorliegend einschlägig. Nach der Auslegung durch das Landesverwaltungsamt greife der Ausschlussgrund nicht erst mit dem förmlichen Aufstellungsbeschluss gemäß Paragraf 2, Absatz 1, Baugesetzbuch (BauGB).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielmehr sei entscheidend, dass ein Bauleitplanverfahren materiell bereits dann eingeleitet wird, wenn ein konkreter Antrag – etwa durch einen Investor auf Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans – vorliegt und sich die zuständigen gemeindlichen Gremien mit diesem befassen. Dies sei spätestens mit dem entsprechenden Antrag im November 2024 sowie der anschließenden Befassung in den Sitzungen im Mai 2025 der Fall gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weite Auslegung des Ausschlussgrundes entspreche der gefestigten verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung sowie der Intention des Gesetzgebers. Bauleitplanung ist durch das in Paragraf 1, Absatz 7, BauGB normierte Abwägungsgebot geprägt. Dieses verpflichtet die Gemeinde, sämtliche öffentlichen und privaten Belange gerecht gegeneinander und untereinander abzuwägen. Eine solche komplexe Abwägungsentscheidung könne nicht durch einen Bürgerentscheid ersetzt werden, der lediglich eine binäre Ja- oder Nein-Entscheidung ermöglicht. Würde ein Bürgerbegehren in dieser Phase zugelassen, bestünde die Gefahr, dass die gesetzlich vorgeschriebene planerische Abwägung unzulässig vorweggenommen oder faktisch blockiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein mögliches Klageverfahren vor dem zuständigen Verwaltungsgericht sei mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden. Die Höhe der Gerichts- und Anwaltskosten richte sich nach dem Streitwert, der in Verfahren dieser Art regelmäßig nicht unerheblich sei. Im Falle eines Unterliegens hätte die Gemeinde Dähre die Verfahrenskosten zu tragen. Angesichts der nach derzeitiger Rechtslage als eher gering einzuschätzenden Erfolgsaussichten einer Klage sei das Kostenrisiko entsprechend hoch zu bewerten. Eine gerichtliche Auseinandersetzung erscheine daher auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten als kritisch, schließt die Begründung der Beschlussvorlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von <em>CHRISTIAN REUTER</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellenangabe: Altmark Zeitung vom 11.04.2026, Seite 6<br><br>Interesse an einem kostenlosen Testzugang zum ePaper? Bestellen Sie hier: <a href="https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing">https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing</a> . Der Test endet automatisch.&nbsp;</p>
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		<title>16 Kilometer mit viel Konfliktpotenzial</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 15:52:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bonese]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Holzhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Markau]]></category>
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					<description><![CDATA[Land stellt in Bad Bodenteich den Planungsstand zum Bau der B190n vor – und erntet Kritik Bad Bodenteich –&#160;Sie wird etwas flapsig „Hosenträger-Variante“ genannt, aber diese Bezeichnung wurde am Donnerstag [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Land stellt in Bad Bodenteich den Planungsstand zum Bau der B190n vor – und erntet Kritik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bad Bodenteich –&nbsp;</em>Sie wird etwas flapsig „Hosenträger-Variante“ genannt, aber diese Bezeichnung wurde am Donnerstag bei einem Infoabend in Bad Bodenteich nur ein einziges Mal gebraucht. Viel häufiger ging es um den Begriff „Querspange“, und diese soll die Bundesstraße 190n einmal werden. Auf niedersächsischem Gebiet soll die neue Trasse auf 19,5 Kilometern Länge von der B4 bei Breitenhees über die A39 südöstlich von Abbendorf bis zur Landesgrenze von Sachsen-Anhalt verlaufen. In der Altmark soll die Bundesstraße dann bis zur A14 bei Seehausen weitergeführt werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-5.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="717" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-5.png?resize=1024%2C717&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5288" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-5-1024x717.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-5-980x686.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-5-480x336.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vor etwa 80 Zuhörern im Brauhaus der Burg Bodenteich stellte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr jetzt den aktuellen Planungsstand der B190n vor. Dabei ging es aber nur um den 16,3 Kilometer langen westlichen Teil von der B4 bis zur A39. Im Dezember hatte dazu bereits ein Infoabend in Bokel stattgefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trasse der L265 soll mitgenutzt werden</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk Möller, Leiter des Geschäftsbereichs Lüneburg der Landesbehörde, hatte zum Termin in Bad Bodenteich eigene Mitarbeiter und externe Fachleute mitgebracht. Sebastian Schmidt vom Planungsunternehmen EIBS erläuterte den Verlauf der B190n: Beginnend an der B4 bei Breitenhees, soll sie nördlich an Bokel vorbeiführen und danach auf etwa vier Kilometern Länge die Trasse der jetzigen L265 nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter östlich wird ein Knotenpunkt auf der Verbindungsstraße zwischen Reinstorf und Röhrsen geschaffen. Bei Lüder soll die Trasse den Elbe-Seitenkanal – nördlich der bestehenden Brücke – überqueren. Dazu ist ein neues, 190 Meter langes Brückenbauwerk geplant. Nicht weit davon entfernt soll die neue Bundesstraße unter der Bahnstrecke entlangführen und danach die Kreisstraße 15 überqueren. Im weiteren Verlauf ist ein Knotenpunkt östlich der L270 geplant, enden soll dieser Teil der B190n an der A39.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Präsentationen gab es viele Nachfragen der Bürger. Eckehard Niemann vom Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz wies darauf hin, dass der durch die Altmark verlaufende Abschnitt der B190n im Bundesverkehrswegeplan vom vordringlichen in den weiteren Bedarf zurückgestuft worden sei. Andere Zuhörer sprachen davon, dass das Land Sachsen-Anhalt diese Herabstufung vorgenommen habe. „Die Finanzierung ist nicht sicher“, meinte Niemann. Ohne den sachsen-anhaltinischen Teil der B190n mache auch der westliche Abschnitt keinen Sinn.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-6.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="264" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-6.png?resize=1024%2C264&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5289" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-6-980x253.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/02/image-6-480x124.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schafwedelerin warnt vor Verkehrsbelastung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Haben Sie geprüft, was passiert, wenn der östliche Teil nicht gebaut wird? Was passiert dann mit den kleinen Dörfern an einer Straße, die plötzlich zu einem Zubringer zur A39 wird?“, fragte eine Schafwedelerin und warnte vor ausuferndem Verkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine konkrete Antwort hatte Christian Schlattmann, Projektkoordinator bei der Landesbehörde, nicht parat. Nur so viel: „Wir unterstellen nicht, dass die B190n in Sachsen-Anhalt nicht gebaut wird.“ Hier setzte Bad Bodenteichs früherer Bürgermeister Claus-Dieter Reese an. „Wir befürworten das“, sagte er mit Blick auf die B190n, „aber nur, wenn es in Sachsen-Anhalt weitergebaut wird, sonst haben wir ein Verkehrschaos in Bad Bodenteich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum wird nicht die bestehende B71 von Salzwedel nach Uelzen als künftige Querspange genutzt? Das fragte Wolfgang Schulze aus Lüder. „Diese Variante wurde geprüft, aber sie war nicht vorzugswürdig“, erklärte Schlattmann. Bei der Nutzung der Trasse hätten viele Ortsumgehungen um kleine Dörfer gebaut werden müssen. Zudem gebe es dort relativ viele Schutzgebiete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Holger Heitsch aus Reinstorf wollte wissen, wer sich künftig um die Wirtschaftswege an der B190n kümmern werde. „Die Unterhaltung dieser Wege wird an die entsprechende Kommune übertragen“, sagte Dirk Möller und stieß damit auf Missfallen bei den Zuhörern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kritik am Begriff „Arbeitskreis“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und warum soll die Trasse der B190n unter- und nicht oberhalb der Bahnstrecke entlangführen, fragte Tankmar Sauer aus Lüder. „Eine Überführung der Bahnlinie würde einen sehr hohen Eingriff in das Landschaftsbild durch die hohe Dammlage bedeuten“, erläuterte Sebastian Schmidt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritik erntete Annette Padberg, Fachbereichsleiterin in der Landesbehörde, als sie „weitere Arbeitskreise mit Trägern öffentlicher Belange“ ankündigte. Sprakensehls Bürgermeisterin Irmgard Pfeffer hielt den Begriff „Arbeitskreis“ für deplatziert, weil es dabei keine echten Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bürger gebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon 2025 hätten sich Interessierte mit Vorschlägen eingebracht – ohne Erfolg, kritisierte eine andere Zuhörerin. „Sie präsentieren uns hier die gleichen Folien wie schon im März. Die Planung der Trasse ist unverändert.“ Padberg versprach jedoch: „Wir werden mit Ihnen im Dialog bleiben. Wir nehmen Ihre Punkte auf.“ Zudem blickte sie voraus: Das Planfeststellungsverfahren für die B190n werde frühestens 2029 eingeleitet, der Planfeststellungsbeschluss sei nicht vor 2032 zu erwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es werde weitere Infoveranstaltungen zur B190n geben, kündigte Möller an. Das Protokoll des Bodenteicher Infoabends und die Präsentation werden jetzt auf der Homepage der Landesstraßenbaubehörde Lüneburg veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellenangabe: Von <em>BERND SCHOSSADOWSKI</em> Altmark Zeitung vom 09.02.2026, Seite 2<br><br>Interesse an einem kostenlosen Testzugang zum ePaper? Bestellen Sie hier: <a href="https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing">https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing</a> . Der Test endet automatisch. </p>
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		<title>Rat stimmt für Solarpark</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 16:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Schmölau]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpark]]></category>
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					<description><![CDATA[Südlich von Schmölau soll eine Anlage auf einer Gesamtfläche von 41,5 Hektar errichtet werden. Neben den Modulen wird ein Batteriespeicher gebaut. #Dähre. Der Gemeinderat Dähre hat in seiner jüngsten Sitzung sein [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Südlich von Schmölau soll eine Anlage auf einer Gesamtfläche von 41,5 Hektar errichtet werden. Neben den Modulen wird ein Batteriespeicher gebaut.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">#<strong>Dähre. </strong>Der Gemeinderat Dähre hat in seiner jüngsten Sitzung sein Okay für den Bau eines mehr als 40 Hektar großen Solarparks südlich von Schmölau gegeben. Mit dem mehrheitlich angenommenen Billigungs- und Veröffentlichungsbeschluss zum vorzeitigen vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Zweiter Solarpark Schmölau“ wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau der großflächigen Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret billigte der Gemeinderat den Entwurf des Bebauungsplans. Heißt: Die Anlage wird definitiv gebaut. Es gibt aber noch die Möglichkeit für Gemeinde, auf die konkrete Umsetzung Einfluss zu nehmen. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Planungsunterlagen öffentlich auszulegen und die Behörden sowie Träger öffentlicher Belange erneut zu beteiligen. Damit tritt das Projekt in die nächste Phase des Bauleitplanverfahrens ein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/01/image-4.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="605" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/01/image-4.png?resize=1024%2C605&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5262" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/01/image-4-1024x605.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/01/image-4-980x579.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2026/01/image-4-480x283.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der komplette Planungsbereich umfasst 48,5 Hektar und befindet sich südlich von Schmölau. Foto: Gemeinde Dähre/hd</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist der Solarpark südlich des Ortsteils Schmölau. Der Geltungsbereich umfasst eine Gesamtfläche von rund 48,5 Hektar. Davon sollen etwa 41,5 Hektar als Sondergebiet für Photovoltaik genutzt werden. Die Flächen werden derzeit intensiv landwirtschaftlich als Acker genutzt. Nach Angaben des Vorhabenträgers, der Solarpark Dähre PV GmbH, wurden sie unter anderem wegen ihrer Nähe zu einem Umspannwerk, vorhandener Netzanschlusskapazitäten, guter Erschließung über Wirtschaftswege sowie vergleichsweise geringer Bodenwertzahlen ausgewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einspeisepunkt befindet sich in günstiger Nähe, wodurch lange Kabeltrassen und zusätzliche Eingriffe in den Boden vermieden werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>53,6 Megawattpeak Leistung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Vorgesehen ist eine installierte Leistung von rund 53,6 Megawattpeak. Ergänzt wird der Solarpark durch eine groß dimensionierte Batteriespeicheranlage mit einer Speicherkapazität von etwa 250 Megawattstunden. Diese ermöglicht es, Solarstrom zwischenzuspeichern und zeitversetzt ins Netz einzuspeisen, wodurch die Netzstabilität verbessert und Lastspitzen abgefedert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anlage besteht aus reihenförmig angeordneten Solarmodulen auf aufgeständerten Metallkonstruktionen, die mittels Rammprofilen im Boden verankert werden. Die Flächen unter den Modulen bleiben unversiegelt und sollen als extensiv gepflegte Mähwiesen oder alternativ für eine Beweidung genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird die Anlage durch Trafostationen, Wechselrichter, Zähler- und Monitoring-Container, innere Zuwegungen sowie eine Umzäunung. Die maximale Höhe der Modultische ist auf 4,5 Meter begrenzt. Technische Nebenanlagen dürfen in bestimmten Fällen bis zu fünf Meter hoch sein. Kameramasten zur Überwachung können aus Sicherheitsgründen eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Batteriespeicheranlage. Sie besteht aus mehreren Batteriecontainern, Wechselrichtern, Trafostationen und einer Hilfsstromversorgung. Die Speicher sollen nicht nur Solarstrom aufnehmen, sondern perspektivisch auch Energie aus dem öffentlichen Stromnetz zwischenspeichern, um zur Netzentlastung beizutragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des Vorhabenträgers kommen moderne Sicherheitssysteme zum Einsatz. Die Container verfügen über automatische Abschaltmechanismen, permanente Fernüberwachung und aktive Kühlsysteme. Brandtests belegen, dass von einzelnen Containern keine Gefahr für benachbarte Anlagen ausgeht. Zudem wird für den Brandfall eine Löschwasserbereitstellung innerhalb der Anlage vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Energieerzeugung legt die Planung großen Wert auf ökologische Ausgleichs- und Aufwertungsmaßnahmen. Auf der gesamten Fläche soll regional angepasstes Saatgut eingesät werden, das die Entwicklung artenreicher Grünlandflächen fördert. Ergänzend sind weitere Maßnahmen vorgesehen, um Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere zu schaffen und bestehende artenschutzrechtliche Belange zu berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterlagen liegen aus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Die Bauphase ist zeitlich so geregelt, dass Gehölzbrüter geschützt werden. Eine Baufeldfreimachung ist grundsätzlich außerhalb der Brutzeit vorgesehen. Nach Ende der Bauarbeiten werden temporäre Baustellflächen zurückgebaut und der ursprüngliche Zustand weitgehend wiederhergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem gefassten Beschluss werden die Planunterlagen für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Sie sind während dieser Zeit auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf sowie im Bauamt der Verbandsgemeinde einsehbar. Bürger haben die Möglichkeit, Stellungnahmen, Hinweise oder Bedenken zum Vorhaben einzureichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Marco Heide</strong></p>
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		<title>Rundwanderung am GRÜNEN BAND am 9. November</title>
		<link>https://gemeinde-daehre.de/rundwanderung-am-gruenen-band-am-9-november/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 17:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Schmölau]]></category>
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					<description><![CDATA[Rundwanderung am GRÜNEN BAND am 9. November, 9.30 Uhr am Dorfplatz Schmölau Gemeinsam mit dem Siedendolslebener Verein DIE WELTBÜHNE e.V., dem NABU, der Initiative Sternenpark und der Aktion Wandernest Altmark [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rundwanderung am GRÜNEN BAND am 9. November, 9.30 Uhr am Dorfplatz Schmölau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit dem Siedendolslebener Verein DIE WELTBÜHNE e.V., dem NABU, der Initiative Sternenpark und der Aktion Wandernest Altmark lädt die BI Keine Windindustrie im Schmölauer Forst am&nbsp;09. November zu einer Rundwanderung am GRÜNEN BAND und im angrenzenden Forst ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weite Sichtachsen und vielfältige Wiesen- und Waldlandschaft ermöglichen eine abwechslungsreiche dreistündige Rundwanderung, auf der uns Jan Meine, Bürgermeister von Dähre, begleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir treffen uns um 9.30 Uhr auf dem Schmölauer Dorfplatz. Von hier geht es um 10.00 Uhr in wetterfester Kleidung und mit festem Schuhwerk auf den Wanderweg. Zu einem Glas Glühwein treffen wir dann gegen 13.00 Uhr wieder auf dem Dorfplatz ein. Dort hält Jan Meine sich für ein Bürgergespräch zum Thema Tourismusentwicklung in Dähre bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="970" height="1024" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/11/image-1.png?resize=970%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-5031"/></a></figure>
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		<title>„Windanlagen im Schmölauer Forst“</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 11:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Bürgerinnen und Bürger, da es viel Aufregungen und Falschaussagen zu dem Vorhaben gibt, möchte ich Ihnen meine Sichtweise und Argumente für die Windräder erläutern und bitte Sie, diese Informationen [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/image.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="173" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/image.png?resize=1024%2C173&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4935" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/image-980x165.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/image-480x81.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Liebe Bürgerinnen und Bürger,</h3>



<p class="wp-block-paragraph">da es viel Aufregungen und Falschaussagen zu dem Vorhaben gibt, möchte ich Ihnen meine Sichtweise und Argumente für die Windräder erläutern und bitte Sie, diese Informationen anhand von seriösen Quellen nachzuprüfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Initiatoren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin mit meiner Firma „Beendorf’sche Land- und Forstwirtschaft GmbH“ größter Grundeigentümer im Forst Schmölau und habe 54 Nachbarn, vorrangig wohnhaft im direkten Umfeld, auf die Errichtung eines Windparks angesprochen. Die große Mehrheit der ortsansässigen Waldbesitzer steht dem Projekt positiv gegenüber. Meine Rolle liegt in der Gründung eines solidarischen Verpächterpools mit vielen Eigentümern. Wir hätten unsere Flächen auch an einen großen Windparkentwickler verpachten können, hätten dann aber keinen wirklichen Einfluss auf die Gestaltung gehabt. Ich habe mit meiner Firma „Lüder“ im ersten Schritt die notwendige Bauleitplanung finanziert und begleitet. Im zweiten Schritt suche ich über mein Unternehmen einen kapitalstarken Partner, der die hohen Investitionen und den langfristigen Betrieb absichert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit: </strong>Die Initiatoren sind keine Finanzinvestoren, sondern die Grundeigentümer. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Standort </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der gesetzlichen Öffnung der Wälder für Windräder wurde der Forst Schmölau nach Vorprüfung von der Regionalen Planungsgemeinschaft Altmark (34 Vertreter der Landkreise, z. B. Landräte, Bürgermeister, usw.) inklusive der landwirtschaftlichen Flächen am Waldrand vor Schmölau und bis zur Grenze nach Niedersachsen als grundsätzlich geeignet (Potentialgebiet) eingestuft. Das war der Auslöser für die Initiative. Die Nutzung des Grünlandes am „Grünen Band“ und am „Füstmoor“ sowie der landwirtschaftlichen Flächen direkt vor Schmölau halte ich jedoch für nicht optimal. Die armen Sandböden mit den Kiefernkulturen im Schmölauer Forst eignen sich eindeutig besser. Durch die Einschaltung von Gutachtern bereits in 2024 wurde diese Meinung bestätigt. Auch aus Respekt vor den Bewohnern von Schmölau und den anderen Orten haben wir uns in den Forst „zurückgezogen“. Wir halten einen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus erhöhten Abstand insbesondere zur Ortschaft Schmölau ein. Ich empfehle Ihnen dazu als Lektüre auch den beiliegenden Leserbrief zu dem Thema „Wald ist nicht gleich Wald“. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> Der Standort im Schmölauer Forst ist aus ökologischen Gründen und aufgrund der höheren Abstandsflächen zu den Dörfern der beste Standort. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Größe </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu keinem Zeitpunkt waren 41 Windräder im Forst Schmölau realistisch und geplant. Die sogenannte Potentialfläche mit der maximal möglichen Anzahl sah 41 Windräder vor. Durch die gutachterlichen Untersuchungen von Fachleuten hat sich diese potentielle Anzahl um 16 Windräder drastisch reduziert, im „Diesdorfer Teil“ vermutlich auf ca. 11 Windräder und im „Dährer Teil“ auf ca. 14 Windräder. Im Rahmen einer detaillierten Potentialkartierung im Vorfeld der gesetzlich notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Gesetz) wurden wertvolle Lebensräume (z.B. Füstmoor, Grünes Band, Brutstäten usw.) als Standorte bereits im Vorfeld 2024 ausgeschlossen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> Die von der Bürgerinitiative plakativ dargestellte „Bedrohung“ durch 41 Windräder ist falsch, es werden maximal 25. Eine gesetzlich vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung sorgt dafür, dass nur solche Standorte genehmigt werden, die für die Tier- und Pflanzenwelt unbedenklich sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Brandgefahr </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für Windräder im Wald waren schon immer automatische Abschalt- und Löschvorrichtungen vorgeschrieben, die bei sich anbahnender Brandgefahr (Messfühler für Temperatur und Strom) die Anlage automatisch abschalten. Dies geschieht so zuverlässig, dass es in Deutschland noch nie einen durch Windräder ausgelösten Waldbrand gab. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> Die Waldbrandgefahr ist durch die technischen Vorkehrungen nahezu vollkommen gebannt und Bilder von durch Windräder ausgelöste Waldbrände sind Fälschungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klimaschutz </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Windräder sind positiv für den Klimaschutz. Ein einziges Windrad spart so viel CO2 ein, wie die gesamten Bäume des Schmölauer Forstes aufnehmen und wie 70 Mio. km Autofahrten erzeugen. Wir brauchen sie deshalb, damit die Klimaveränderung nicht mit immer dramatischer werdenden Extremweterereignissen (Starkregen, Starkstürme, Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände) unsere Wälder zerstört. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit: </strong>Windräder fördern den Klimaschutz, egal, ob man daran glaubt oder nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abholzung </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für ein Windrad werden maximal 1,0 ha Waldfläche benötigt, die im Vorfeld im Umfeld als Auflage mindestens 1:1 aufgeforstet werden müssen. Windräder werden nur auf Schadflächen (durch Schädlingsbefall abgestorbene Waldstücke) oder auf ökologisch kritischen Monokulturen angelegt. Wir reden bei ca. 25 Windrädern im gesamten Waldgebiet (Diesdorf und Dähre) über maximal 25,0 ha Abholzung. Das bestehende Wegenetz wird zum großen Teil nur ausgebaut und dient dann in der Zukunft zusätzlich der Forstwirtschaft und dem Tourismus. Im Übrigen ist der Wald durch den Klimawandel bereits ernsthaft geschädigt (80 % der Bäume sind laut aktuellem Waldzustandsbericht der Bundesregierung bereits geschädigt und die Kronenverlichtungen dieser Bäume zeigen das begonnene Absterben an). Ein Wald, wie der Schmölauer Forst ist nur durch einen Waldumbau, weg von Kiefernmonokulturen, hin zu resistenteren Baumarten (insbes. Laubhölzer) dauerhaft zu stabilisieren. Diesen Waldumbau habe ich bereits vor Jahren begonnen. Infolge der Trockenheitsausfälle durch die Klimaveränderung bedarf die Fortführung des Waldumbaus aber der Einnahmen aus der Pacht von Windrädern. Auch ich bin nicht mehr bereit, die Verluste aus der Forstwirtschaft zu tragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit: </strong>Wir verlieren keinen Quadratmeter Wald und die Auswirkungen betreffen bei einer Gesamtgröße des „Schmölauer Forstes“ von ca. 1.200 ha nur 2,0 % dieser Fläche.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Finanzielle Auswirkungen </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht letztendlich um die Abwägung der Vor- und Nachteile von Windrädern im Schmölauer Forst. Die Gemeinde Dähre befindet sich in einer katastrophalen Finanzsituation. Der gesamte Haushalt der Gemeinde beläuft sich nur auf ca. 1.500.000, &#8211; € jährlich. Der Gemeinderat kann nur noch über ca. 300.000, &#8211; € Liquidität im Jahr frei verfügen für 1463 Einwohner und 17 Dörfer. Gerne erwähne ich die Gemeinde Schipkau als positives Beispiel im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Früher war Schipkau ein Standort für Braunkohleabbau und ist heute eine erfolgreiche „Energie-Kommune“. Durch die Einnahmen aus erneuerbaren Energien ist die Gemeinde aufgeblüht. Wie sollen die Infrastruktur, die Vereine, die Dorfgemeinschaftshäuser, die Kindergärten, die Schulen, die Straßen usw. in der Zukunft finanziert werden, wenn nicht durch diese Einnahmen? Anspruchsberechtigt sind die Gemeinden im Umkreis von 2.500 Metern um die Mastmite einer Windenergieanlage. Da mehrere Gemeinden anspruchsberechtigt sind, erhalten die Gemeinden anteilig die Einnahmen. Aus dem gesamten Windpark im „Schmölauer Forst“ erhält nur die Gemeinde Dähre allein gemäß gesetzlichem Zahlungsanspruch jährlich ca. 588.806 € für 20 Jahre, danach 50 %. Somit erhöht sich die freie Liquidität von aktuell ca. 300.000, &#8211; € (Haushaltsplan) auf ca. 888.800, &#8211; € im Jahr. Dies entspricht +196 %.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu ist die gesetzliche Zweckbindung von 50% der Einnahmen in den direkt betroffenen Dörfern, die nach dem neuen Beteiligungs- und Akzeptanzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt nicht in irgendwelchen Kreis- und Verbandsgemeinde-Umlagen „verschwinden“ dürfen. Als Maßnahmen sind u. a. aufgeführt: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufwertung von Ortsbild und ortsgebundener Infrastruktur</li>



<li>Förderung kommunaler Veranstaltungen, sozialer Aktivitäten oder Einrichtungen, die der Kultur, Bildung, Freizeit usw. dienen </li>



<li>Direktzahlungen an die Bürger! </li>



<li>Errichtung und Sanierung kommunaler Gebäude (z.B. Kindergärten, Schulen, Feuerwehr, Freibäder, Dorfgemeinschaftshäuser usw.) </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommen die Gewerbesteuereinnahmen ab dem 14. Jahr, die verpflichtend zu 90 % an die Gemeinde Dähre zu zahlen sind. Bei durchschnittlich ca. 30.000 € jährlich pro Windrad ergibt das eine Zusatzeinnahme von ca. 420.000 € jährlich für die Gemeinde Dähre in der Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Garantierte Einnahmen gemäß Beteiligungs- und Akzeptanzgesetz des Landes Sachsen- Anhalt über 30 Jahre:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>20 Jahre</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">588.806 €</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">11.776.120 €</td></tr><tr><td>10 Jahre (50 %)<br>Einnahmen aus Gewerbesteuer (ab ca. dem 14. Jahr)</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">294.403 €</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">2.944.030 €</td></tr><tr><td>17 Jahre</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">30.000 € / Windrad / 14 Anlagen</td><td class="has-text-align-center" data-align="center">7.140.000 €</td></tr><tr><td><strong>Insgesamt</strong></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"></td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>21.860.150 €</strong></td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kritiker werden die noch nicht erfolgte Rechtskraft des Beteiligungs- und Akzeptanzgesetzes in Sachsen-Anhalt anführen. Nach direkter Rücksprache mit dem Ministerium wird damit im 3. Quartal 2025 gerechnet. Außerdem gibt es ohne das Gesetz halt keine Baugenehmigungen. Die Berechnungsgrundlagen werden gern der Gemeinde im Detail offengelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit: </strong>Letztendlich ist Windkraft keine Bedrohung, sondern eine Chance für die Menschen der Gemeinde Dähre. Von den mehrheitlich nicht einheimischen Gegnern habe ich im Schmölauer Forst noch niemanden gesehen, der für den Waldumbau Bäume, Biotope und Hecken gepflanzt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Windräder im Schmölauer Forst sind für den Erhalt des Waldes notwendig und dienen der Finanzierung der wichtigsten Zukunftsvorhaben der Gemeinde. Sie sind positiv für den Klimaschutz und tragen damit zur Rettung unserer Arbeitsplätze, unseres Wohlstandes, unserer Gesundheit, unserer Natur und unserer Lebensgrundlagen bei. Ernsthafte Negativwirkungen gibt es, bis auf die Sichtbelästigung, nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Entgegenstehende Behauptungen basieren im Wesentlichen auf Falschaussagen. Davon kann man sich im Internet durch das Studium seriöser Quellen überzeugen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir als Waldbesitzer im Schmölauer Forst schlagen vor, dass wir uns auf die o.g. Fakten besinnen und gemeinsam um bestmögliche Lösungen für uns, unsere Natur und unsere Kinder und Enkel ringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin selbst seit 24 Jahren als Waldeigentümer vor Ort und der Hof in Höddelsen ist meine 2. Heimat. Ich persönlich finde Windräder auch nicht schön und habe die Abschaltung der Atomkraftwerke nicht verstanden. Unter Abwägung der ökologischen und insbesondere finanziellen Argumente hoffe ich wie die große Mehrheit der ortsansässigen Grundeigentümer auf die Windräder auch in der Gemeinde Dähre. In der Zukunft werden keine Finanzmittel mehr zur ordentlichen Pflichterfüllung der Gemeinde zur Verfügung stehen und die Gestaltungsmöglichkeiten maßgeblich einschränken. Wie sollen das Waldbad, die Friedhöfe, die Feuerwehren, die Schulen, die Dorfgemeinschaftshäuser, die Sportanlagen usw. ansonsten unterhalten werden? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Abstimmung über das Bürgerbegehren vom Land Sachsen-Anhalt leider untersagt wurde, möchte ich mit diesen Zeilen dazu beitragen, in einen sachlichen und nicht emotionalen Dialog zu treten. Die Wahl einer neuen Bürgermeisterin oder eines neuen Bürgermeisters wird letztendlich für die politische Entscheidung im Gemeinderat mitentscheidend sein. Also ist die Wahl am 28.09.2025 mehr als richtungsweisend für die Gemeinde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/image-2.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="124" height="52" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/image-2.png?resize=124%2C52&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4952"/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Impressum: Beendorf&#8217;sche Land- und Forstwirtschaft GmbH</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weinberg 65<br>31134 Hildesheim<br>Telefon 05121-1670-51<br>eMail: abromeit@beendorfsche.de<br>Geschäftsführer: Sebastian Lüder<br>Sitz der Gesellschaft: Diesdorf-AG Stendal HRB 22759</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Lueder-Green-Projekt-GmbH.jpg?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Lueder-Green-Projekt-GmbH.jpg?resize=1024%2C573&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4968" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Lueder-Green-Projekt-GmbH-980x549.jpg 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Lueder-Green-Projekt-GmbH-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Erwiderung zum Artikel „Maximal 25 Anlagen sind möglich“ in der Volksstimme vom 19.09.2025 <br><br>Bürgerinitiative Keine Windkraftanlagen im Schmölauer Forst</h3>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Volksstimmebericht.jpg?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="570" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Volksstimmebericht.jpg?resize=1024%2C570&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4984" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Volksstimmebericht-1024x570.jpg 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Volksstimmebericht-980x546.jpg 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/09/Volksstimmebericht-480x267.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bürgerinitiative „Keine Windräder im Schmölauer Forst“ lädt zu aufrichtigem Dialog ein</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist Sebastian Lüders Schreiben, entgegen der Behauptung im heute erschienenen Artikel, noch nicht bei den Einwohnern der Gemeinde Dähre angekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürgerinitiative widerspricht der Schönfärberei zum Windindustriepark Schmölauer Forst. Herr Lüder sucht nicht den Bürgerdialog. Seine Rolle liege „in der Gründung eines solidarischen Verpächterpools“. Die „große Mehrheit“ der 54 Nachbarn, die er befragt habe, geben natürlich nicht die Meinung der ca. 1200 wahlberechtigten MitbürgerInnen wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herr Lüder hatte und hat reichlich Möglichkeiten, in das Gespräch zu gehen, sei es am Runden Tisch, der alle 2 Wochen stattfindet oder an den Veranstaltungen, die durch die BI organisiert wurden. Die Gegenseite wurde dort auf jeden Fall vermisst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ein demokratisch eingereichtes Bürgerbegehren auf Weisung einer übergeordneten Behörde blockiert wird, ist ein Tiefschlag für die kommunale Selbstverwaltung. Der Bürgerentscheid muss stattfinden dürfen – sonst bleibt das demokratische Prinzip auf der Strecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anstelle in einen offenen Bürgerdialog zu gehen, wird versucht, die Kommune weiter zu spalten mit Geldversprechen (580.000 jährlich für Diesdorf und/oder Dähre?) sogar noch über die 20 Jahre subventionierte Laufzeit hinaus. Herr Lüder verspricht sogar 50% der vorherigen Beteiligungssumme, obwohl mittlerweile jedermann weiß, dass Windkraftanlagen nach 20 Jahren stillgelegt werden, weil die Subventionen ablaufen. Vielleicht bekommt die Gemeinde ja sogar die Windkraftanlagen geschenkt? Und darf sich dann um den Rückbau kümmern? Wie großzügig!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herr Lüder bleibt in Allem unklar. Wer sind die Investoren? Wer nimmt den Strom ab? Gibt es schon Einspeisegenehmigungen? Was ist mit den versprochenen Wärmenetzen und Speichern? Wie sehen die Möglichkeiten für Bürgerbeteiligungen aus?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerne treten wir in „einen sachlichen Dialog“. Mit wem soll die BI sprechen, wenn Herr Lüder lediglich der Initiator eines Windparks sein möchte? Die finanzielle Seite wird dann doch wohl mit den Investoren ausgehandelt werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir als Bürgerinitiative stellen klar: Die Mehrheit in unserer Gemeinde lehnt den Windpark im Schmölauer Forst ab und selbst in der Gemeinde Diesdorf gibt es Widerstand auch in der direkten Nachbarschaft der Beendorf‘schen Land- und Forstwirtschaft. Leider sind die Unterschriftenlisten immer noch nicht ausgewertet, weil es dazu wohl keine Anweisung gab und das Papier nun in einer Schublade beim Bauamt vergilbt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht nur um finanzielle Versprechen, sondern um eine massive Veränderung unserer Landschaft, unsere Heimat und das Recht auf demokratische Mitbestimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herr Lüder würde einwenden, dies sind Emotionen. &#8211; Aber ist der Wunsch nach einer dicken Brieftasche nur vernunftgesteuert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Erstaunen nehmen wir zur Kenntnis, mit welcher Selbstverständlichkeit im Artikel „Maximal 25 Anlagen sind möglich“ ein massiver Windpark im Schmölauer Forst als legitim, sinnvoll und bereits gesellschaftlich akzeptiert dargestellt wird und es sogar schon diverse Gutachten gibt. Von Transparenz kann man in dieser Geschichte definitiv nicht sprechen, wir nennen es mittlerweile den Dährer Krimi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern eine Rückkehr zu demokratischer Transparenz und echter Beteiligung. Die Gemeinde Dähre muss sich der Frage stellen dürfen: „Wollen wir diese Industrieanlagen in unseren Wald – ja oder nein?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das muss in einem Bürgerentscheid geschehen – nicht durch Schriftwechsel zwischen Investoren, Behörden und Gemeinderat hinter verschlossenen Türen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürgerinitiative „Keine Windräder im Schmölauer Forst“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dähre, am 19.09.2025</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/Windkraft.jpg?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="664" height="462" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/Windkraft.jpg?resize=664%2C462&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4730" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/Windkraft.jpg 664w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/Windkraft-480x334.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 664px, 100vw" /></a></figure>
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		<title>„Äußerungen der BI machen mir Angst“</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Feb 2025 12:57:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bau von 30 Windrädern: 500 Millionen Euro will Sebastian Lüder investieren #Dähre / #Diesdorf – Insgesamt rund 500 Millionen Euro will der Unternehmer Sebastian Lüder in den Gemeinden Dähre und Diesdorf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bau von 30 Windrädern: 500 Millionen Euro will Sebastian Lüder investieren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">#<em>Dähre / #Diesdorf – </em>Insgesamt rund 500 Millionen Euro will der Unternehmer Sebastian Lüder in den Gemeinden Dähre und Diesdorf beim Bau von 30 Windrädern investieren. Der Investor besitzt selbst in den Gemarkungen große Land- und Forstflächen. Über seine Pläne und den Umgang mit Kritik am Projekt hat die AZ Sebastian Lüder befragt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3.png?resize=1024%2C577&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4747" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3-980x552.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gibt es bald mehr Windräder in der Region Diesdorf-Dähre? Tatsache ist, dass es momentan Befürworter und Kritiker gleichermaßen gibt und dass alle Argumente für oder gegen das anvisierte 500-Millionen-Investment im Raum Schmölau-Höddelsen und mit 30 Anlagen sorgsam abgewogen werden sollten. © Kai Zuber </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie sind als Weidmann auch Naturfreund und -schützer. Wie passt das mit Ihrem Vorhaben zusammen, etwa im Schmölauer Forst 30 Windgeneratoren bauen zu lassen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Jagdgebiet verlieren wir maximal drei Prozent der Fläche und das Wild gewöhnt sich an die Windanlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Etwa 500 Millionen Euro umfasst das Investment finanziell. Eine Chance, auch ein Risiko. Aber auch eine große Verantwortung für die Region. Wie gehen Sie damit um?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/02/image-2.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="227" height="270" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/02/image-2.png?resize=227%2C270&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4746"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Unternehmer Sebastian Lüder</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir vertreten den größten Flächenanteil im geplanten Gebiet, sind aber nur einer von 48 Eigentümern, vornehmlich aus den angrenzenden Dörfern, die ihre Flächen zur Verfügung stellen möchten. Wir hätten die Flächen auch an einen Projektentwickler verpachten können, hätten dann jedoch keinen Einfluss auf die Entwicklung im Detail gehabt. Wir begleiten die Entwicklung des Windparks bis zur Genehmigung und suchen parallel einen starken Energiekonzern als Hauptinvestor, der auch über die nächsten 30 Jahre den Betrieb garantieren kann. Eine Investition in dieser Höhe ist für uns alleine nicht darstellbar, wir streben nur eine Minderheitsbeteiligung an. Unsere Verantwortung liegt gerade in der Begleitung des gesamten Prozesses als Grundeigentümer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Egal wie die Abstimmungen in den Räten Diesdorf und Dähre ausgehen, es gibt ein Danach. Wie könnten Sie das positiv gestalten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich engagiere mich als Privatperson seit 24 Jahren an einer Vielzahl von Projekten in den beiden Gemeinden und habe einige Freundschaften aufbauen können. Auch bei einem negativen Votum der Politik werde ich weiterhin in der Gemeinde aktiv bleiben. Bei einer positiven Entscheidung der Politik stehen den Gemeinden wieder dauerhaft Finanzmittel für das Gemeinwesen und die marode Infrastruktur zur Verfügung. Davon profitieren alle Bürger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie sagten, Sie seien persönlich kein Windrad-Freund. Wie stehen Sie zu Energiewende, Atomkraft-Aus und Energie-Sicherheit?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem Klimaveränderung wirkt sich seit Jahren negativ auf die Land- und Forstwirtschaft und die Natur insgesamt aus. Leider wurden die bestehenden Atomkraftwerke abgeschaltet und es wird bei dem steigenden Strombedarf zu lange dauern bis neue Atomkraftwerke wieder am Netz sind. Das LNG-Gas aus den USA, Katar, Kanada usw. ist teuer und macht uns abhängig von Drittstaaten. Ob und wie lange Gas wieder aus Russland kommt, wissen wir nicht und macht uns ebenfalls wieder abhängig. Somit verbleibt für mich nur Wind- und Solarstrom als einzige, bezahlbare Alternative in Kombination mit Batteriespeichern, um die Netze zu stabilisieren. In jedem Fall wird die Nachfrage nach Energie konstant zunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Aktivisten der BI kritisieren auch den Faktor Invest-Kapital generell. In Bonese fiel der fragwürdige Satz: „Die Zeit der Fürsten ist vorbei!“ Sind das aus Ihrer Sicht die Zeichen der Zeit?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die erwähnten Äußerungen machen mir persönlich Angst. Ich befürchte einige Personen haben aus der Geschichte nicht gelernt. Mir fehlt bei manchen populistischen Äußerungen jegliches Maß und ich vermisse die sachliche Argumentation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie warfen der BI abwertend eine „unzureichende Internetrecherche“ bei der Argumentation vor. Was war an der Präsentation in Bonese aus Ihrer Sicht falsch?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich haben die brennenden Windräder als Ursache für Waldbrände massiv gestört. Im Durchschnitt brennen bei über 30.000 Windrädern im Durchschnitt der letzten Jahre ca. 7-8. Die neuen Windräder im Wald werden gemäß Auflagen mit automatischen Löscheinrichtungen ausgestattet. Die Vielzahl von Fahrzeugen, die im Wald auf trockenen, vergrasten Böden abgestellt werden, halte ich für viel gefährlicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie stehen Sie zu dem Argument, die Aktivisten der BI seien zwar für die Energiewende, jedoch nicht „vor ihrer eigenen Haustür“?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es entstehen „um unsere Haustür“ definitiv Windkraftanlagen. Entweder politisch gesteuert und zentriert mit Nutzen für alle Bürger und unter Mitwirkung der Grundeigentümer oder verstreut auf juristischem Wege ohne weiteren Mehrwert für die Bürger im Umfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was versprechen Sie den Einwohnern seitens der Beteiligung, der Energiepreise und im Sinne der sonstigen Partizipation beim Projekt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Projekt partizipieren Grundeigentümer, aber auch insbesondere die Bürger und Gemeinden: <em><strong>1. #Bürgerstrom:</strong></em> Gemäß unserer Präsentation partizipieren alle Bürger der angrenzenden Dörfer an dem Projekt über dauerhafte Strompreise zu 1 Cent brutto pro Kilowattstunde für 25 Jahre. <em><strong>2. #Bürgerbeteiligung:</strong></em> Wir bieten die Beteiligung an „Bürger-Windrädern“ zu einem festen Zinssatz von 5,0 Prozent ab 1000 Euro an. Auch eine direkte Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg wird ab 10.000 Euro angeboten, wobei die Verzinsung dann variabel auch zwischen 7 und 8 Prozent betragen kann. <em><strong>3. #Gemeinde-Abgaben:</strong></em> Gemäß dem erwarteten Beteiligungs- und Akzeptanzgesetz des Landes Sachsen- Anhalt werden jährlich 42 000 Euro pro Windrad (7 MW) an die Gemeinde gezahlt, wobei 50 Prozent der Abgaben per Gesetz zwingend in den angrenzenden Dörfern investiert werden müssen. Bei 15 Windrädern bedeutet das eine jährliche Zahlung von 630 000 Euro und über 25 Jahre 15 750 000 Euro für die Gemeindekasse. <em><strong>4. #Steuern:</strong></em> Ergänzend werden ca. ab dem 13. Jahr Gewerbesteuern aus dem Betrieb des Windparks fällig, die zu 90 Prozent in die Gemeindekasse Dähre fließen. Je nach Strompreis können das bis zu 200 000 Euro pro Windrad, somit jährlich 3 000 000 Euro bei 15 Anlagen erwartet werden, somit bei einer Laufzeit von 25 Jahren 36 000 000 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese Punkte werden in einem öffentlich- rechtlichen Vertrag vor Baugenehmigung mit der Gemeinde geregelt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es stellt sich nur eine Frage: Steht die optische Beeinträchtigung im Verhältnis zum wirtschaftlichen Vorteil für die Bürger? Diese Entscheidung in Zeiten von extremen Populismus zu treffen, ist nicht einfach. Welche Alternative haben wir zu der vorgestellten Chance?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><br>GESPRÄCH: KAI ZUBER</em></p>
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		<title>BI will Windpark abwählen</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 09:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemeinde Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderat Dähre]]></category>
		<category><![CDATA[Schmölau]]></category>
		<category><![CDATA[NABU]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Knapp]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gegner des Vorhabens bei Dähre brachten ein Bürgerbegehren ins Spiel. Das Großprojekt stieß bei vielen Einwohnern erneut auf massive Ablehnung. Eine Petition können Sie hier unterschreiben https://www.change.org/p/nein-zu-41-windenergieanlagen-in-schm%C3%B6lau-neuekrug-wir-haben-genug #Bonese.&#160;Mehr als [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Gegner des Vorhabens bei Dähre brachten ein Bürgerbegehren ins Spiel. Das Großprojekt stieß bei vielen Einwohnern erneut auf massive Ablehnung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Petition können Sie hier unterschreiben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.change.org/p/nein-zu-41-windenergieanlagen-in-schm%C3%B6lau-neuekrug-wir-haben-genug" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.change.org/p/nein-zu-41-windenergieanlagen-in-schm%C3%B6lau-neuekrug-wir-haben-genug</a></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/Windkraft.jpg?ssl=1" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="664" height="462" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/Windkraft.jpg?resize=664%2C462&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4730" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/Windkraft.jpg 664w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/Windkraft-480x334.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 664px, 100vw" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">#<strong>Bonese.&nbsp;</strong>Mehr als 100 Menschen verfolgten am Dienstagabend die Dährer Gemeinderatssitzung im Boneser Dorfgemeinschaftshaus. Von Beginn an lag Spannung in der Luft. Grund war der geplante Windpark Dähre. Bereits beim Beschluss der Tagesordnung gab es den ersten Redebedarf. Ratsherr Helmut Stade sprach den Tagesordnungspunkt „Vortrag der Windparkskeptiker Schmölau und der Investoren zum geplanten Windpark im Gemeindegebiet“ an. Er wollte über das Rederecht für den Investor abstimmen lassen. „Das Rederecht für die BI musste auch vom Rat abgestimmt werden“, begründete er. Der Investor erhielt das Rederecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nächster Tagesordnungspunkt war die Einwohnerfragestunde. Erstes Thema: Windpark. Anka Paggen aus Lagendorf fragte nach der Auswertung der Unterschriftenlisten, die die Bürgerinitiative (BI) initiiert habe, und ließ in diesem Zusammenhang für die Befürworter des Windparks eine Bombe namens „Bürgerbegehren“ platzen. „Wir haben unsere Unterschriftenlisten ausgewertet. Sie wurden von 363 unterschrieben. Das würde für ein Bürgerbegehren reichen“, sagte Paggen und fügte hinzu: „Wenn Sie nicht auf unsere Forderungen eingehen, sind wir bereit, ein Bürgerbegehren anzustreben.“ Bürgermeister Bernd Hane entgegnete: „Wenn ein Bürgerbegehren angestrebt wird, kann ich das nicht verhindern.“</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-10.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="948" height="577" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-10.png?resize=948%2C577&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4731" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-10.png 948w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-10-480x292.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 948px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kathrin Stade (von rechts) und Matthias Berger von der Bürgerinitiative gegen den Windpark Dähre nutzten mit Ralf Knapp vom Naturschutzbund die Möglichkeit, während der Gemeinderatssitzung ihre Argumente vorzutragen, die in dem vollbesetzten Saal in Bonese auf breite Zustimmung stießen. foto: marco heide</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend hatten zwei Vertreter der Bürgerinitiative die Möglichkeit, erstmals mit einer Präsentation ihren Standpunkt im Gemeinderat vorzustellen. Sie erhielten dabei Unterstützung von Ralf Knapp vom Naturschutzbund westliche Altmark (Nabu). „Das, was hier auf dem Tisch liegt, können wir nicht tolerieren“, sagte Knapp mit Blick auf den Windpark Diesdorf-Dähre. Er entkräftete auch einige Argumente, die vom Investor ins Feld geführt werden. Ralf Knapp erklärte, dass es sicher Ausgleichspflanzungen für die Bäume gebe, die gefällt werden würden. Es dauere aber Jahrzehnte, bis dieser Wald den gleichen Wert wie die gerodeten Flächen hätte. Auch den Flächenbedarf für die Windkraftanlagen, der etwa 0,5 Hektar betrage, nahm sich der Nabu-Vertreter vor. Die Auswirkung des Windrades beschränke sich nicht auf dieses Areal, sondern strahle und schädige die Flora und Fauna auch im Umfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unternehmer Sebastian Lüder, der das Projekt angestoßen hat, hatte die Möglichkeit, sich im Anschluss zu äußern und wurde dabei von zwei Experten aus den Bereichen Windpark-Planung und Ökologie unterstützt. Er räumte abermals ein, dass hinter dem Projekt selbstverständlich wirtschaftliche Interessen stünden. Er werde oft gefragt, warum er sich das antue. Sebastian Lüder, dem ein Großteil der Flächen gehört, auf dem der Windpark entstehen soll, erklärte, dass er bereits von großen Energiekonzernen angesprochen worden sei. Doch bevor ein Konzern die Fläche beplane, wolle er lieber das Projekt mit Akteuren vor Ort umsetzen. Die Mehrheit im Saal konnte er nicht überzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kathrin Stade appellierte zum Abschluss des Vortrages der Bürgerinitiative an den Gemeinderat, auf die Bürger zuzugehen, um gemeinsam an einem Runden Tisch ein Konzept für erneuerbare Energien in der Gemeinde zu entwickeln. Eines machte sie aber deutlich: „Wir sind gegen Windenergieparks im Waldgebiet. Wir sind gegen Windenergieparks in der geplanten Größenordnung.“ Cornelia Alt drückte es am Ende, an den Gemeinderat gewandt, drastisch aus: „Ich bitte Sie, nicht den Wald zu schlachten, um ihn dann am Tisch zu verzehren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <strong>Von Marco Heide</strong> <a href="https://epaper.volksstimme.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://epaper.volksstimme.de/</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbaler Schlagabtausch in Bonese</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meinungen von Windkraftgegnern und Befürwortern prallten aufeinander</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">#<em>Bonese –&nbsp;</em>Heutzutage drei Leute für einen Konsens an einen Tisch zu bringen, ist schwer. Der eine meint, die Energiewende und der „alternativlose“ Atomausstieg seien die folgenschwersten und teuersten wirtschaftspolitischen Fehler in der Geschichte des Landes überhaupt. Die Zweiten glauben fest an „erneuerbare Energien“, weil das Thema nonstop in den Medien läuft. Und den Dritten ist dies alles komplett egal – sie wollen einfach nur keine Windräder im Schmölauer Forst oder vor ihrer Haustür.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-11.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="499" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-11.png?resize=1024%2C499&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4732" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-11-1024x499.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-11-980x478.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-11-480x234.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zahlreiche Bürger füllten am Dienstag den Saal des DGH in Bonese. Die Stimmung war aufgeheizt. Windräder im Wald &#8211; Das ginge gar nicht, hieß es. © Kai Zuber (2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter aller drei Gruppen waren am Dienstag im Dährer Gemeinderat präsent. Die Bürgerinitiative (BI) Schmölau hatte sich Rederecht erstritten, doch deren Vertreter zeigten sich pampig, als auch erneut der Investor sprechen durfte. Die Stimmung war aufgeheizt, polarisierend. Windräder im Wald &#8211; Das ginge gar nicht, hieß es beinahe unisono. Und der Part des Antagonisten war von den Windradgegnern dem Dährer Bürgermeister Bernd Hane und Projektträger Sebastian Lüder zugedacht. Der Rat (zwei Mitglieder befangen) sollte im Falle eines Aufstellungsbeschlusses im Sinne der Bürger entscheiden und dies nicht überhastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rollen also klar verteilt: Die Sprecher der Protagonisten waren mit Matthias Berger (Siedendolsleben) und Kathrin Stade (Schmölau) besetzt. NABU-Fachmann Ralf Knapp gab Naturschutz-Argumente dazu. Für jedes gute Argument gegen Lüders 30-Räder-Windpark (Höhe etwa 230 Meter) in Dähre-Diesdorf brandete Beifall auf. Doch im vollen Saal waren auch viele der 47 Grundstückseigentümer als Beobachter (und später eventuelle Nutznießer) dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es gibt auch einen Widerspruch, denn eigentlich argumentierte die BI ja für die Energiewende, lehnte in ihrer Argumentationskette dann jedoch Windkraft in der Region nahezu komplett ab. Für die Boneser Basis war es schwer zu verstehen, dass die Dährer Probleme inklusive der Windkraft-Planungshoheit einst in Berlin fabriziert wurden und nun an der demokratischen Basis im kleinen Dorf für Zündstoff sorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>■ Über 2760 Unterschriften gegen das Vorhaben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch für die BI ist der Fall klar: Der Rat braucht das Projekt doch nur ablehnen. 363 Unterschriften auf Papier und 2400 weitere online hat die BI gesammelt. Und das bei 1386 Einwohnern in der Kommune. Ein Bürgerentscheid sei geplant, hieß es. Ferner möchte die BI einen Arbeitskreis auf VG-Ebene, die einen Leitfaden für erneuerbare Energie in der Region erstellt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-12.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="582" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-12.png?resize=1024%2C582&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4733" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-12-1024x582.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-12-980x557.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-12-480x273.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Gemeinderat Dähre im Fokus der unterschiedlichen Argumentationen. Die Ratsmitglieder hörten sich alle Beteiligten an. <br>© Kai Zuber (2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Berger von der BI appellierte an die Sorgfaltspflicht der Ratsmitglieder: „Die Gemeindevertreter haben das Mandat der Bürger, nicht des Geldes. Sie können Nein sagen.“ Die Windkraftgegner befürchten, dass unter bestimmten Voraussetzungen (Netzüberlastung) nicht wie versprochen das Geld an die Kommunen fließt und sprachen Knackpunkte der Wegewartung, Recycling-Probleme, Gewerbesteuer, Brandschutz und Betreiber-Insolvenzabsicherung an. Dähres Bürgermeister Bernd Hane wies energisch Gerüchte zurück, er würde finanzielle Vorteile aus dem Projekt ziehen: „Dagegen möchte ich mich verwahren. Ebenso gegen den Vorwurf, ich und der Rat würden schlecht kommunizieren. Wir machen es uns nicht leicht“, so der Ortschef.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Planer Ingo Senftleben ging auf die Reduzierung der anvisierten Fläche ein: „Das Füst-Moor ist raus genommen. Wir müssen uns an bestehende Gesetze aus Berlin und Magdeburg halten“, sagte der Fachmann. Und ergänzte: Der besagte Aufstellungsbeschluss sei nicht das Ende des Prozesses, denn danach folge der Satzungsbeschluss. Den Abrieb bei den Windrädern verglich der Planer mit dem von Abermillionen Schuhsohlen. Raunen im Publikum. Die 0,5 Hektar Waldverlust je Windrad sollen durch Ersatz-Pflanzungen kompensiert werden und zum Schutz der Fledermäuse gebe es Abschaltzeiten und ein mehrjähriges Monitoring.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Investor Sebastian Lüder, seit 23 Jahren Waldbesitzer, erwähnte die Ertragsarmut seines Forstbesitzes, den er stückweise von einer Kiefernplantage zu einem Mischwald umfunktionierte. Die Zahlungen, die für die Laufzeit von 25 Jahren in der Region bleiben, bezifferte er auf bis zu 650 000 Euro pro Jahr. 90 Prozent der Gewerbesteuer kommen dazu. Für den Windrad-Rückbau werden Bank-Bürgschaften hinterlegt. Dann bot Lüder (er outete sich als Windkraftkritiker) erneut Bürgerbeteiligungen, einen symbolischen Strompreis von einem Cent je Kilowattstunde oder wahlweise einen finanziellen Ausgleich für Bürger in den umliegenden Orten des Projektes an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>■ Nabu-Vertreter gegen Experimente im Wald</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die 30 Windräder in Dähre-Diesdorf wird eine Acker-Aufforstung von 7,5 Hektar notwendig sein. „Es gebe keine Eile, unseren Wald zu schlachten und dann zu verspeisen“, rief eine Windkraft-Gegnerin aus Schmölau erbost und erntete Applaus. NABU-Mann Ralf Knapp nannte gegen die Windrad-Pläne die Argumente der Trinkwasser-Beeinträchtigung, den Plastik-Abrieb, Flächenverlust, Waldinseln, die sich aufheizen, Brände verursachen und nicht gelöscht werden können, drohenden Schädlingsbefall und die bedrohten Vogelarten Kranich, Ziegenmelker und Fledermaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Fazit: „Keine Experimente im Wald – Wir sollten das nicht tun!“ Zum Finale der BI-Argumentation wurde es gar politisch-polarisierend. Denn während aktuell grade eine handvoll Bosse in Davos ihre weltweite Zukunft im Rahmen der Agenda 2030 plant, erklären die davon betroffenen Windradgegner im Saal von Bonese mal eben spontan-heroisch: „Die Zeit der Fürsten ist vorbei!“ Wer oder was mit dieser obskuren Ansage gemeint war, blieb offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellenangabe: Kai Zuber &#8211; Altmarkkreis Salzwedel vom 30.01.2025, Seite 5<br><br>Interesse an einem kostenlosen Testzugang zum ePaper? Bestellen Sie hier: <a href="https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing">https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing</a> . Der Test endet automatisch.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Applaus für Boneser Bürgerbegehren</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Initiative kündigt weitere Schritte an / Windkraft im Wald per Gesetz erlaubt / NABU-Experte: „Unverantwortlich“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Schmölau / Bonese –&nbsp;</em>363 Unterschriften auf Papier und 2400 weitere online hat die Bürgerinitiative (BI) gesammelt, die sich zwar ausdrücklich für die so genannte Energiewende, jedoch gegen die geplanten 30 Windräder im Schmölauer Forst und auch in den angrenzenden Flächen ausspricht. Die Gemeinde Dähre hat aktuell 1386 Einwohner. Ein Bürgerbegehren sei hier geplant, hieß es, seitens einer BI-Aktivistin. Dafür gab es Beifall im Boneser Gemeindesaal während der jüngsten Ratssitzung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-13.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="626" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-13.png?resize=1024%2C626&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4739" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-13-1024x626.png 1024w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-13-980x599.png 980w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-13-480x293.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Matthias Berger aus Siedendolsleben (v. l.) und Kathrin Stade aus Schmölau von der BI argumentierten zwar für die Energiewende, lehnen aber dennoch Windräder im Schmölauer Forst und angrenzenden Flächen ab. © Kai Zuber (2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Doch der Gesetzgeber hat dem Treiben der Investoren in Forsten bereits Mitte des vergangenen Jahres ganz bewusst keinen Riegel vorgeschoben, obwohl dies leicht möglich gewesen wäre. Fazit: Windräder können in Sachsen-Anhalt (ebenso wie in einigen anderen Bundesländern) auch in Wäldern errichtet werden. Der Magdeburger Landtag hat eine entsprechende Gesetzesänderung beschlossen, „durch die das Land die Flächenziele für Windkraft erreichen soll“, wie es hieß.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>■ Begehren oft zulässig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch zurück zum Dährer Bürgerbegehren, welches das Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt regelt. Hier heißt es: Die Bürger können mit einem Bürgerbegehren beantragen, dass sie über eine Angelegenheit der Kommune selbst entscheiden. Gegenstand eines Bürgerbegehrens können Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises der Kommune sein, die in der Entscheidungszuständigkeit der Vertretung liegen und zu denen nicht innerhalb der letzten zwei Jahre ein Bürgerentscheid durchgeführt worden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bürgerbegehren ist unzulässig über die innere Organisation der Verwaltung der Kommune, die Rechtsverhältnisse der ehrenamtlichen Mitglieder der Vertretung, des Hauptverwaltungsbeamten, des Gemeindebürgermeisters in einer Verbandsgemeinde und der Beschäftigten der Kommune, die Haushaltssatzung, einschließlich der Haushaltspläne oder der Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe. Gleiches gilt für die kommunalen Abgaben und Tarife der Versorgungs- und Verkehrsbetriebe der Kommune, die Feststellung des Jahresabschlusses der Kommune und der Jahresabschlüsse der Eigenbetriebe und des Gesamtabschlusses, Entscheidungen über Rechtsbehelfe und Rechtsstreitigkeiten, die Aufstellung, Änderung, Ergänzung und Aufhebung von Bauleitplänen und sonstigen Satzungen nach dem Baugesetzbuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Angelegenheiten, die im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens, eines förmlichen Verwaltungsverfahrens mit Öffentlichkeitsbeteiligung oder eines abfallrechtlichen, immissionsschutzrechtlichen, wasserrechtlichen oder vergleichbaren Zulassungsverfahrens zu entscheiden sind, sowie Angelegenheiten, die ein gesetzeswidriges Ziel verfolgen, können ein Bürgerbegehren rechtfertigen. Solches muss die begehrte Sachentscheidung in Form einer mit Ja oder Nein zu beantwortenden Frage und eine Begründung enthalten. Im Bürgerbegehren sind bis zu drei Vertrauenspersonen zu benennen, die berechtigt sind, verbindliche Erklärungen in den Verfahren zum Bürgerbegehren und Bürgerentscheid abzugeben, und die berechtigt und verpflichtet sind, Mitteilungen und Entscheidungen der Kommune entgegenzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>■ Die Durchführung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommune sollte in den Grenzen ihrer Verwaltungskraft ihren Bürgern bei der Einleitung eines Bürgerbegehrens behilflich sein und muss Auskünfte zur Sach- und Rechtslage erteilen. Die Vertrauenspersonen haben das Bürgerbegehren der Kommune vor Beginn der Unterschriftensammlung in schriftlicher Form anzuzeigen. Die Kommune muss unverzüglich nach Eingang der Anzeige des Bürgerbegehrens eine Schätzung der Kosten für die Umsetzung der begehrten Sachentscheidung einschließlich der Folgekosten erstellen und sie den Vertrauenspersonen Form mitteilen. Die Kostenschätzung der Kommune ist von den Vertrauenspersonen in das Bürgerbegehren aufzunehmen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-14.png?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="873" height="1024" src="https://i0.wp.com/gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-14.png?resize=873%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-4740" srcset="https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-14-873x1024.png 873w, https://gemeinde-daehre.de/wp-content/uploads/2025/01/image-14-480x563.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 873px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ralf Knapp vom NABU hält Windräder im Wald für unverantwortlich, der Landtag hatte dafür aber Mitte 2024 grünes Licht gegeben.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich können die Vertrauenspersonen eine abweichende eigene Kostenschätzung aufnehmen; in diesem Fall ist das geänderte Bürgerbegehren der Kommune unverzüglich anzuzeigen. Jede Unterschriftsleistung für das Bürgerbegehren erfolgt auf Listen. Auf der Unterschriftsliste sind Vor- und Familienname, Geburtsdatum, bei mehreren Wohnungen die Anschrift der Hauptwohnung des Unterzeichners sowie das Datum der Unterschrift handschriftlich und deutlich lesbar einzutragen. Auf jeder Unterschriftsliste müssen der Wortlaut des Bürgerbegehrens und die Begründung mit Kostenschätzung vollständig enthalten sein. Das Bürgerbegehren muss von mindestens zehn Prozent der stimmberechtigten Bürger unterzeichnet sein. Es ist mit den zu seiner Unterstützung erforderlichen Unterschriften innerhalb von sechs Monaten bei der Kommune schriftlich einzureichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellenangabe: Kai Zuber &#8211;  Altmarkkreis Salzwedel vom 03.02.2025, Seite 4<br><br>Interesse an einem kostenlosen Testzugang zum ePaper? Bestellen Sie hier: <a href="https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing">https://meinabo.az-online.de/abo/#abo-pricing</a> . Der Test endet automatisch. </p>
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